Im Zuge der Erstellung des Halbjahresfinanzberichts zum 30. Juni 2025 wurde ein nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungsbedarf auf Vermögenswerte in Höhe von rund 2 Mrd. EUR identifiziert. Hauptursachen sind die jüngste Abwertung des US-Dollar (Anpassung der langfristigen Wechselkursannahme um 0,10 USD/EUR), veränderte langfristige Kalipreisannahmen sowie ein gestiegener Kapitalkostensatz.
Diese Wertberichtigung belastet das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern und den ROCE, führt jedoch nicht zu einem Liquiditätsabfluss. Der Buchwert je Aktie verbleibt trotz der Anpassung bei über 20 EUR und liegt weiterhin deutlich über dem Aktienkurs. Künftige Marktreaktionen auf die US-Dollar-Abwertung sind bisher in den zugrunde gelegten Preisstudien nicht erkennbar. Schwankungen der Bewertungsfaktoren werden regelmäßig durch Sensitivitätsanalysen im Geschäftsbericht offengelegt.
Für den HGB-Einzelabschluss der K+S Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2025 ergeben sich auf Basis der aktuellen Annahmen keine wesentlichen Abschreibungen oder Ergebnisbelastungen. Die Ausschüttungsfähigkeit bleibt unberührt. Die Abschlussarbeiten dauern an. Die Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts H1/2025 ist für den 12. August 2025 geplant. +++

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