Neujahrskonzert des Jugendsinfonieorchesters

Unter dem Motto „5 Meisterwerke aus 5 Epochen - Ohrwurmgarantie inklusive“ präsentiert das Jugendsinfonieorchester Fulda am Sonntag, 26. Januar, im Fürstensaal des Stadtschlosses wieder besondere musikalische Erlebnisse und atemberaubende Musik: Das traditionelle Neujahrskonzert des Orchesters unter der Leitung von Martin Klüh lädt zu Aufführungen um 15 Uhr und 18 Uhr ein. Karten sind unter anderem im Vorverkauf erhältlich.

Den Auftakt der beiden Konzerte bildet jeweils Alessandro Marcellos Konzert für Oboe und Orchester in d-Moll. Dieses Werk, das die Eleganz und emotionale Tiefe des Barockstils verkörpert, wird von Erik Oldenburg an der Oboe interpretiert. Besonders das Adagio im zweiten Satz gilt als Glanzstück der Oboenliteratur und bietet Gelegenheit, die Feinfühligkeit des Solisten zu erleben. Es folgt Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ (KV 525), ein Klassiker der Wiener Klassik, der mit seinem tänzerischen Charme und der perfekten Balance zwischen Leichtigkeit und musikalischem Tiefgang das Publikum in festliche Stimmung versetzt.

Danach widmet sich das Ensemble der musikalischen Moderne: Percy Graingers „Lincolnshire Posy“, basierend auf englischen Volksmelodien, zeichnet sich durch einzigartigen Klangfarbenreichtum und anspruchsvolle Arrangements aus. Die Vielfalt der Stimmungen – von den sanften Klängen in „Horkstow Grange“ bis zur beschwingten Lebhaftigkeit in „The Brisk
Young Sailor“ – macht das Werk zu einem besonderen musikalischen Erlebnis. Mit Charles Ives' „The Unanswered Question“ schlägt das Orchester eine ganz andere Klangfarbe an. In diesem sphärischen Werk, das tiefgründige existenzielle Fragen thematisiert, übernimmt Lara Axt die bedeutenden Trompetensoli.

Den krönenden Abschluss bildet die temperamentvolle „Carmen-Suite Nr. 1“ von Georges Bizet. Die Auswahl ikonischer Stücke wie der „Aragonaise“ und dem „Prélude“ garantiert einen fulminanten Ausklang und entlässt das Publikum mit einer Mischung aus Dramatik und Lebensfreude. +++


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