Berlin. In der Berliner Flughafengesellschaft gibt es Überlegungen, den Hauptstadtflughafen BER im Jahr 2020 zur Not ohne Hauptterminal in Betrieb zu nehmen. Wie der „Spiegel“ berichtet, könnte ein Terminal in „industrieller Fertigbauweise“ teilweise dessen Funktion übernehmen. Das Gebäude mit dem Namen „T1-E“ wurde bereits vom Aufsichtsrat beschlossen und soll 100 Millionen Euro kosten. Erst vor Kurzem hatte der TÜV Rheinland „systemische Mängel“ bei der Brandschutzsteuerung im Hauptterminal festgestellt. Andere Bereiche des Flughafens dagegen sind bereits funktionsfähig und einsatzbereit, darunter die Seitenflügel Pier Nord und Pier Süd sowie die beiden Start- und Landebahnen. Die BER-light-Variante soll allerdings in der Aufsichtsratssitzung am Freitag noch nicht erörtert werden. Das Fluggastterminal bleibe trotz aller Schwierigkeiten „das Kernstück des BER und wird fertiggestellt“, sagt ein BER-Sprecher. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will am Freitag einen konkreten Eröffnungstermin nennen. Insider gehen von einem Termin in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 aus. +++
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