Neues MRT im Klinikum Bad Hersfeld angekommen

Top Bildqualität, kürzere Untersuchungszeit und kein Engegefühl

Nach 2 Stunden befand sich das 4 Tonnen schwere Gerät an seinem Platz. Foto: Klinikum Bad Hersfeld.

Das MRT-Gerät (Magnetresonanztomograph) der Radiologie des Klinikums wird ausgetauscht. Es löst das bestehende MRT ab, das bis heute 15 Jahre anstandslos seinen Dienst getan hat. Die Begeisterung darüber ist Dr. Peter Schmidt, dem Chefarzt der Radiologie im Klinikum Bad Hersfeld, ins Gesicht geschrieben, als er über das neue MRT berichtet, das am Dienstag geliefert und nun eingebaut wird.

„Wir – das Radiologie Team – freuen uns sehr darauf, mit dem neuen MRT arbeiten zu können. Von der Gerätebedienung über die Bildqualität bis hin zur höheren Patientenzufriedenheit stellt es einen Meilenstein in der radiologischen Diagnostik unseres Hauses dar,“ so Dr. Schmidt. Dazu musste zunächst die Außenwand des Klinikum-Gebäudes geöffnet werden, damit das tonnenschwere Gerät in die 1. Etage der radiologischen Abteilung eingebracht werden konnte. Am Dienstagvormittag konnte daraufhin das neue MRT mittels Kran in das Gebäude des Klinikums gehoben werden.

Aufwändige Bau- und Renovierungsphase

Wenn das neue MRT im Raum positioniert ist, wird eine spezielle und sehr aufwendige Isolierung des Raums aus Kupferplatten fertiggestellt werden müssen. Dies ist notwendig, damit das empfindliche Magnetfeld des neuen Geräts vor externen Störungen gut geschützt ist. Die Stärke des Magnetfelds beträgt 1,5 Tesla und ist damit ca. 30.000x stärker als das natürliche Magnetfeld der Erde; jeder Kugelschreiber würde darin zu einem Geschoß werden. Dazu wurden alle Wände des Untersuchungsraumes geöffnet und die gesamte Schutztechnik inklusive der Raumausstattung erneuert, damit wie geplant nach 6 Wochen Interimsbetrieb der neue Magnetresonanztomograph in der letzten Maiwoche seinen neuen Platz einnehmen konnte. In der Umbauphase werden die Untersuchungen in einem im Innenhof platzierten, mobilen MRT durchgeführt.

High-Tech in der Radiologie

Das neue Gerät deckt den gesamten Leistungsumfang der medizinischen Fachabteilungen in seiner Breite ab. Es bietet zusätzlich die zeitgemäße Leistungserweiterung um schwierige Bereiche wie Herzbildgebung, hochauflösende Darstellung im Bereich des Schädels und der Ohren sowie wichtige Stoffwechseluntersuchungen des Gehirns. Diese dienen beispielsweise der akuten Schlaganfallsdiagnostik. Ebenfalls sind Untersuchung von Gelenken und der Wirbelsäule in bester Qualität, auf aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik möglich. Das neue MRT verfügt außerdem über einen sehr komfortablen, großen Tunnel, sodass die sogenannten „Engegefühle“ während der Untersuchung, die früher manchmal auftraten, nun auch bei kräftigeren Patienten nahezu Geschichte sind. Weiterhin verfügt das Gerät über die aktuell modernsten Untersuchungstechniken, sodass sich auch für den Patienten  die Untersuchungszeiten angenehm verkürzen. +++ pm

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen.

Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook

Hier können Sie sich für den fuldainfo Newsletter anmelden. Dieser erscheint täglich und hält Sie über alles Wichtige, was passiert auf dem Laufenden. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Auch ist es möglich, nur den Newsletter „Klartext mit Radtke“ zu bestellen.

Newsletter bestellen