Das Klinikum Fulda hat eine bahnbrechende Neuerung in der Herzdiagnostik eingeführt: Ein hochmodernes Kardio-CT der neuesten Generation ermöglicht präzise und schmerzfreie Untersuchungen der Herzkranzgefäße – ganz ohne den bisher notwendigen Herzkatheter. Dieses Verfahren stellt eine bedeutende Verbesserung der Diagnostik und Behandlung der koronaren Herzerkrankung (KHK) dar, einer der häufigsten Herzerkrankungen, die jährlich Millionen Menschen betrifft.
Was ist die koronare Herzerkrankung?
Die koronare Herzerkrankung wird durch Verengungen der Herzkranzgefäße verursacht. Diese können schwerwiegende Folgen wie Herzinfarkte, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen haben. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um die Erkrankung aufzuhalten und Komplikationen zu vermeiden.
Hochmoderne Technologie für exakte Diagnosen
Mit dem Kardio-CT lassen sich detaillierte Aufnahmen der Herzkranzgefäße in nur einem Herzschlag erstellen – eine technische Meisterleistung. „Das neue Kardio-CT liefert in nur 0,12 Sekunden scharfe Bilder des gesamten Herzens, was eine noch genauere Diagnose ermöglicht“, erklärt Prof. Dr. Christoph Manke, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Dank KI-gestützter Bildauswertung und moderner Dosisreduktion wird die Untersuchung für Patienten sicherer und effizienter.
Schmerzfrei und schnell: Der Ablauf einer Kardio-CT-Untersuchung
Das Verfahren ist für den Patienten unkompliziert: Nach der Gabe eines Kontrastmittels werden Bilder in wenigen Minuten erstellt, während der Patient mehrfach kurz die Luft anhält. Die Untersuchung eignet sich besonders bei Verdacht auf chronische Herzkranzgefäßverengungen und kann in vielen Fällen die invasive Herzkatheter-Untersuchung ersetzen.
Vorteile für die Patienten
• Schmerzfreie und schnelle Diagnostik
• Geringere Strahlenbelastung im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren
• Frühzeitige Erkennung kleinster Veränderungen, um präventive Maßnahmen einzuleiten
„Mit dieser Technologie können wir sicherer entscheiden, ob ein Herzkatheter tatsächlich notwendig ist, und frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um das Risiko eines Herzinfarkts zu minimieren“, ergänzt Prof. Dr. Volker Schächinger, Direktor der Medizinischen Klinik I.
Interdisziplinäre Expertise und modernste Versorgung
Am Herz-Thorax-Zentrum des Klinikums Fulda profitieren Patienten von der engen Zusammenarbeit von Radiologen und Kardiologen. Komplexe Fälle werden in interdisziplinären Konferenzen besprochen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
Ein Meilenstein für Osthessen
Mit der Einführung des Kardio-CT setzt das Klinikum Fulda erneut Maßstäbe in der medizinischen Versorgung. „Wir investieren kontinuierlich in modernste Medizintechnologie, um unseren Patienten die bestmögliche Diagnostik und Behandlung zu bieten“, betont Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstands. Das neue Kardio-CT ist ein wichtiger Fortschritt für die Gesundheitsversorgung in der Region und ein Meilenstein in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung. +++

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