Neuer Bundestag hat 709 Sitze

Berlin. Der 19. Deutsche Bundestag wird 709 Sitze haben und damit 78 mehr als bisher. Das teilte der Bundeswahlleiter am frühen Montagmorgen mit. Die Union bekommt demnach 246 Sitze, die SPD 153, die Linke 69, die Grünen 67, die FDP 80 und die AfD 94 Sitze. Nach Anteilswerten kommen CDU und CSU zusammen auf 32,9 Prozent, die SPD auf 20,5 Prozent. Die Linken erreichen 9,2 Prozent, die Grünen 8,9 Prozent, die FDP 10,7 Prozent, die AfD 12,6 Prozent. Unter den „sonstigen Parteien“ kommen die Freien Wähler und die Satire-Partei „Die PARTEI“ auf jeweils 1,0 Prozent, gefolgt von der Tierschutzpartei mit 0,8 Prozent. Die Piraten erreichen nur noch 0,4 Prozent – ebenso wie die NPD. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 Prozent – der höchste Wert seit 2005. Nachdem SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Abend angekündigt hatte, dass die SPD nicht zu Koalitionsverhandlungen bereit sei, läuft alles auf ein „Jamaika“-Bündnis aus Union, FDP und Grünen hinaus. Birgit Kömpel die erneut für die SPD im Wahlkreis 174 angetreten war, ist nicht mehr im Bundestag vertreten. +++


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4 Kommentare

  1. Noch etwas zur AFD: In einigen Stadtteilen von Fulda (rund um das Landratsamt, Aschenberg u.a.) kam die Partei u.a. auf ca. 25-27 Prozent!

    Ob in diesen Stadtteilen ein hoher Anteil von Menschen mit „Migrationshintergrund“ wohnt, die schon lange in Deutschland leben und einen deutschen Pass haben (Beispiel: Russlanddeutsche) wissen die Verantwortlichen in der Stadt Fulda besser als ich.

    Falls ja: das wäre dann mit der Aussage eines AFD Funktionärs gestern, daß auch viele Altmigranten die AFD gewählt haben, deckungsgleich.

    Also hat sozusagen Putins fünfte Kolonne der CDU massiven Schaden beigebracht.

    Warum wohl?

  2. 78 mehr Sitze! Mit Büro, Personal etc. kostet ein Abgeordneter dem Steuerzahler ca. 1 Million Euro pro Jahr! Wir haben’s ja! Das Parlament ist viel zu groß – da gibt es keinen Zweifel. Schuld daran sind die Parteien, die sich trotz der stetigen Mahnungen des Bundestagspräsidenten einer Neuregelung der Wahlordnung widersetzt haben. Wenn das so weitergeht, bekommen wir Nordkoreanische Zustände! Es ist eine Unverschämtheit gegenüber den Bürgern, dass die Parteien sich dermaßem am Staat selbst bedienen!

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