Jerusalem. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnt Gespräche über eine Waffenruhe mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas ab. Das Thema stehe nicht auf der Tagesordnung, erklärte Netanjahu am Donnerstag vor einem Parlamentarischen Ausschuss. Den Vorschlag Strom- und Wasserversorgung des Gazastreifens zu kappen, wies er jedoch zurück. Unterdessen beschoss die israelische Luftwaffe erneut Ziele im Gazastreifen, dabei wurden mehrere Menschen getötet. Insgesamt sind nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums seit dem Beginn der israelischen Luftangriffe mehr als 80 Palästinenser ums Leben gekommen, rund 500 seien verletzt worden. Auch vom Gazastreifen aus wurden am Donnerstag erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte Israel am Mittwoch „Völkermord“ vorgeworfen, der palästinensische UN-Gesandte erklärte, Israel begehe „Kriegsverbrechen“. Hintergrund der neuen Spannungen in der Region ist die Entführung und die Ermordung von drei israelischen Jugendlichen sowie der mutmaßliche Rachemord an einem 16-jährigen Palästinenser. +++ fuldainfo
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