Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny hat den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder scharf kritisiert. Schröders Äußerungen, dass es noch keine "gesicherten Fakten" zum Giftanschlag auf ihn gebe, seien sehr enttäuschend, sagte Nawalny der "Bild". Es sei "erniedrigend" für die deutsche Bevölkerung. "Und insbesondere für das Bundeswehr-Labor. Haben sie etwa das Resultat ihrer Untersuchung gefälscht? Gerhard Schröder wird von Putin bezahlt. Aber wenn er jetzt versucht, diesen Giftanschlag zu leugnen, ist das wirklich sehr enttäuschend." Ein Speziallabor der Bundeswehr hatte nachgewiesen, dass Nawalny mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Am Dienstag bestätigte auch die OPCW diesen Befund. Weiter sagte Nawalny: "Er ist immerhin der ehemalige Kanzler des mächtigsten Landes in Europa." Jetzt sei Schröder ein "Laufbursche Putins", fügte der russische Oppositionspolitiker hinzu. Schröder ist Chef des Verwaltungsrats von Nord St ream 2 sowie Vorsitzender des Aktionärsausschusses von Nord Stream. Zusätzlich ist der Altkanzler Aufsichtsratschef des staatlichen russischen Öl-Riesen Rosneft. +++
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