Nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung auf der Maberzeller Straße ab August

Zur Reduzierung von Verkehrslärm

Wegen der steigenden Lärmbelastung an der B254 bei Fulda-Maberzell gilt dort ab August ein nächtliches Tempolimit von 70 km/h. Hintergrund ist eine verkehrsrechtliche Anordnung der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda, die auf entsprechende Beschwerden von Anwohnern reagiert hat.

Zahlreiche Bewohner aus dem Stadtteil Maberzell hatten im Jahr 2021 einen Antrag auf Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Maberzeller Straße (B 254) gestellt, da der Verkehrslärm als zu laut empfunden wurde. Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt ist aufgrund der geltenden gesetzlichen Lärmschutzbestimmungen verpflichtet, die Zumutbarkeit der Verkehrslärmbelastung für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner gegen die Belange der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs abzuwägen. Die dafür notwendigen Berechnungen und Prüfungen wurden daraufhin von der Stadt Fulda beim zuständigen Straßenbaulastträger HessenMobil in Auftrag gegeben. Die mittlerweile vorliegenden Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen haben ergeben, dass es aktuell tatsächlich Grenzwertüberschreitungen an einigen wenigen Anwesen gibt, die unmittelbar an die Maberzeller Straße (B 254) angrenzen.

Aus diesem Grund ist jetzt auf einer Streckenlänge von ca. 450 Metern die Anordnung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 km/h in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr zur Reduzierung des Verkehrslärms möglich. Die Polizei und auch die zuständige Aufsichtsbehörde beim Regierungspräsidium Kassel haben diesem Vorschlag zugestimmt, so dass die nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung inzwischen von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda angeordnet wurde und einer Umsetzung durch den Straßenbaulastträger Hessen Mobil Anfang August 2022 nichts mehr im Wege steht. +++ pm

Coronadaten

Letzte Aktualisierung: 26.09.2022, 05:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
434,8 ↓972
Vogelsberg430,6 ↑455
Hersfeld
411,1 ↑494
Main-Kinzig398,9 ↓1689

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen. Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook