
Auch am heutigen Montagabend war die osthessische Polizei - mit Unterstützung der hessischen Bereitschaftspolizei - wegen mehrerer angemeldeter Versammlungen und möglicher Aktionen von sogenannten "Montagsspaziergängern" mit einer Vielzahl an Einsatzkräften in den osthessischen Landkreisen präsent. So kamen in Hünfeld, Neuhof, Alsfeld, Lauterbach, Homberg (Ohm), Schlitz, Schotten, Bad Hersfeld und Rotenburg Personen im zwei- beziehungsweise dreistelligen Bereich zu nicht angemeldeten Versammlungen zusammen. Diese verliefen weitestgehend störungsfrei und ohne besondere Vorkommnisse.
In Fulda versammelten sich gegen 18 Uhr mehrere hundert Personen und zogen etwas länger als eine Stunde fußläufig in Gruppen durch die Innenstadt. Da sich einige Versammlungsteilnehmende - trotz mehrfacher Lautsprecherdurchsagen der Polizei - nicht an die erlassenen Auflagen der Versammlungsbehörde der Stadt Fulda hielten, wurden rund 50 Personalienfeststellungen durchgeführt. Entsprechende Verstöße hat die Polizei beweisgesichert dokumentiert und wird diese im Nachgang aufarbeiten. In der Spitze nahmen nach ersten vorläufigen Schätzungen rund 1.000 Personen teil.
[su_heading style="flat-light" size="15" align="left" margin="10"]Angemeldeter Autokorso in Fulda aufgelöst[/su_heading]
Ab 18.30 Uhr kam es außerdem rund um die Fuldaer Innenstadt zu einem angemeldeten Autokorso zum Thema "Frieden und Freiheit". Um 20 Uhr wurde dieser durch die Versammlungsbehörde und die Polizei aufgelöst, da es zu wiederholten Auflagenverstößen gekommen war. Schätzungsweise nahmen etwa 90 Fahrzeuge in der Spitze an der Versammlung teil.
[su_heading style="flat-light" size="15" align="left" margin="10"]Zwei angemeldete Mahnwachen in Lauterbach und Alsfeld[/su_heading]
In Alsfeld und Lauterbach versammelten sich ab circa 17.45 Uhr zweistellige Personenzahlen zu zwei angemeldeten Mahnwachen, die friedlich und ohne besondere Vorkommnisse verliefen. Die Versammlung unter dem Motto "Impfen schützt. Dich und Andere" in Lauterbach endete gegen 18.30 Uhr. Auch die Mahnwache in Alsfeld zum Thema "Gegen die Montagsspaziergänge" wurde kurz nach 19 Uhr beendet. +++ pm

Sehr geehrter Herr Möller,
ich stimme Ihnen ja weithehend in Ihren Aussagen zu. Nur frage ich mich, was Ihr Kommentar mit dem Artikel zu tun hat.
Rekordgewinne für Konzerne und Milliardärinnen auf der einen, zunehmende Armut auf der anderen Seite. Booster-Impfungen hier, mangelhafter oder gar kein
Zugang zu Impfstoffen und Gesundheitsversorgung dort. Die Corona-Pandemie verschärft Ungleichheiten dramatisch, inner-
António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen: „Während Milliardäre zu
Spritztouren ins All aufbrechen, haben Millionen von Menschen
Hunger.“
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/ welt/2121473-UNO-Generaldebatte-beginnt-mit- Biden-Premiere-in-New-York.html
halb und zwischen Gesellschaften, und stellt die Weltgemeinschaft vor eine immer größere Zerreißprobe.
Diese Entwicklung ist kein Zu- fall, sondern die Folge struktu- reller Macht- und Eigentumsver- hältnisse. Die Ursachen der sich verschärfenden Ungleichheitskrise liegen in unserem Wirtschafts- system. Wenn Profite für Konzerne und ihre Eigentümerinnen mehr
zählen als der Schutz von Menschenrechten und des Planeten, wenn aus Kostengründen eine notwendige medizinische Be- handlung verwehrt wird, wenn das Geld nicht reicht, um sich gesund zu ernähren oder Arbeitsbedingungen krank machen, dann erfahren Menschen Gewalt. Davon betroffen sind wir alle, allerdings nicht in gleichem Maße: Menschen, die in Armut leben, Frauen, Mädchen und Angehörige von Gruppen, die rassistisch diskriminiert werden, sind besonders betroffen.
Um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen und die globale Zukunft sozial und ökologisch gerecht zu gestalten, brauchen wir ein grundlegend anderes Wirtschaftssystem, eines, in dem wirt- schaftliche Entscheidungen demokratisch gefällt werden und dessen handlungsleitendes Prinzip nicht der Profit, sondern das Gemeinwohl ist.