Der Gründer des Modeherstellers Gerry Weber gesteht Fehler ein. „Ich bin kein Typ, der sagt, ich habe damit nichts zu tun“, sagte Weber, der fast 30 Prozent der Anteile hält, dem „Spiegel“. „Es ist ärgerlich, dass ich in diesem Schlamassel auch Fehler gemacht habe.“ Zu den größten Fehlern habe der Bau eines neuen Logistikzentrums gehört, das 2015 in Betrieb ging. Die Halle war zu groß und zu teuer. „Sie war der Knackpunkt, dass wir in Schieflage gekommen sind“, sagt Weber. Als weiteres Problem benennt er die Expansionsstrategie des bis 2015 von ihm geleiteten Unternehmens. Auch die Positionierung von Gerry Weber sieht der Gründer kritisch. „Eine Marke müsse sich verjüngen“, sagt er, „vielleicht haben wir das nicht konsequent genug getan.“ Zur Zukunft der Firma äußert sich Weber optimistisch: „Das Lebenswerk ist noch nicht am Ende. Ich glaube, dass wir auf einem Weg sind, wie wir das Unternehmen retten können.“ Insolvenzverwalter Christian Gerloff sagt, bis Juni solle entschieden sein, „ob das Unternehmen über einen Insolvenzplan saniert wird oder ob es zu einem Verkauf kommt“. Es solle einen „Wettbewerb der Konzepte“ geben. +++
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