MKK: Weiterer Meilenstein auf dem Weg zum FairTrade-Landkreis ist gesetzt

Steuerungsgruppe plant ihre ersten Aktivitäten

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe (von rechts): Stephan Loquai (Rodenbach), Roland Tzschietzschker (Brachttal), Jürgen Lauber (Gelnhausen), Marion Buley (Spessart Regional), Renate Tonecker-Bös (Erlensee), Alice Engel-Kanani (Main-Kinzig-Kreis) und Anja Zeller (Hanau).

Auf dem Weg zur Fairtrade-Region hat der Main-Kinzig-Kreis einen weiteren wichtigen Meilenstein gesetzt: Die geforderte Steuerungsgruppe hat ihre Arbeit begonnen und für sich bereits klare Aufgaben formuliert. „Wir wollen in diesem Projekt nicht nachlassen und das vom Kreistag beschlossene Ziel möglichst bald erreichen“, sagt Landrat Thorsten Stolz. Bereits im September hatte er im Rahmen der Auftaktveranstaltung auf die Mitverantwortung der Kommunalpolitik in einer globalisierten Welt hingewiesen. Das angestrebte Siegel sei für den Main-Kinzig-Kreis alles andere als nur eine repräsentative Auszeichnung, sondern das Werk von vielen engagierten Menschen auf lokaler Ebene. In diesem Sinne dankte der Landrat den Mitwirkenden vor Ort sowie den Vertreterinnen und Vertretern der neuen Steuerungsgruppe.

Direkt im Anschluss an die Auftaktveranstaltung waren acht Personen dem Aufruf gefolgt: Marion Buley (Spessart Regional), Jürgen Lauber (Gelnhausen), Stephan Loquai (Rodenbach), Renate Tonecker-Bös (Erlensee), Roland Tzschietzschker (Brachttal), Anja Zeller (Hanau), Ilona Frei (IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern) und Bixi Scheffler (Gelnhausen). Künftig wollen auch Katja Adams (Nidderau) und Christine Empter (Rodenbach) die Gruppe verstärken. Koordinatorin für das Projekt des Kreises und Sprecherin der Gruppe ist Alice Engel-Kanani. Einige Mitglieder der Steuerungsgruppe verfügen bereits über Erfahrungen mit den Vorbereitungen zur „Fairtrade-Town“ und den entsprechenden Anforderungen. Der Verein „TransFair“ nennt fünf notwendige Kriterien, die das Engagement für den fairen Handel auf vielen Ebenen widerspiegeln. Mit dem Beschluss des Kreistages im April 2018 haben die Abgeordneten die erste Auflage erfüllt und den Startschuss gegeben. Zudem verwendet die Kreisverwaltung in vielen Bereichen schon mindestens zwei Produkte aus fairem Handel.

Mit der Steuerungsgruppe und der bisherigen Öffentlichkeitsarbeit sind zwei weitere Punkte erfüllt, so dass jetzt eine weitere Hürde zu nehmen ist: „Es muss uns nun gelingen, Interessierte aus dem Einzelhandel, der Gastronomie oder dem Gastgewerbe für eine aktive Teilnahme zu gewinnen“, beschreibt Alice Engel-Kanani die vorrangige Aufgabe. Die künftigen Partner und Partnerinnen müssen als Voraussetzung ebenfalls wenigstens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten. Auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen sollte sich das Angebot entsprechend entwickeln. Die Steuerungsgruppe sucht auch aus diesem Kreise der Zivilgesellschaft noch Mitwirkende.

Hier ist in den kommenden Wochen noch entsprechende „Überzeugungsarbeit“ nötig, wissen die Mitglieder der Steuerungsgruppe. Sie haben jedoch keine Zweifel, dass sie die Herausforderung gemeinsam erfüllen werden. Um die Akzeptanz weiter zu erhöhen und das Interesse zu wecken, sind verschiedene Aktivitäten geplant. So gibt es am 8. März eine „Rosenaktion“ an verschiedenen Standorten im Main-Kinzig-Kreis und einen Tag später einen Informationsstand beim Symposium in Gelnhausen zum Thema Nachhaltigkeit. Außerdem wird der Main-Kinzig-Kreis das Thema Faitrade im Rahmen der Messe Wächtersbach platzieren.

Wie Landrat Thorsten Stolz betont, ist es ein zentrales Ziel der Kampagne, möglichst viele weitere Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise Einrichtungen für das Thema fairer Handel zu sensibilisieren. In diesem Sinne will der Main-Kinzig-Kreis auch entsprechende Bildungsaktivitäten umsetzen. Hat der Main-Kinzig-Kreis die fünf Kriterien dann erfüllt, wird er sich offiziell bei TransFair e.V. um die Auszeichnung bewerben.

Wer Interesse hat und sich an der FairTrade-Kampagne beteiligen oder sonstige Informationen zum FairTrade-Landkreis haben möchte, kann sich an die Koordinatorin Alice Engel-Kanani wenden unter Telefon 06051-8510065 oder fairtrade@ mkk.de. +++

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