MKK: Förderprogramm „Ländlicher Raum“ zeigt Wirkung

Insgesamt 75.000 Euro für Familien Neubert und Klüh aus Schlüchtern-Wallroth

Übergabe des Förderbescheides an Familie Klüh, v.l.: Jutta Schlieker vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum, Maike Pfannmüller und Alexander Klüh mit ihren Kindern sowie Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller.

Gelnhausen. Das Förderprogramm des Main-Kinzig-Kreises zeigt Wirkung: Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler sind in diesen Tagen dabei, die ersten Förderbescheide aus dem Programm zur Entwicklung und Stärkung des Ländlichen Raumes zu übergeben. Ziel des Programmes ist die Stärkung der alten Ortskerne und der damit verbundenen Strukturen. Im Rahmen von zwei Ortsterminen im Bergwinkel übergaben der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete Förderzusagen in Höhe von 75.000 Euro.

„Ich freue mich sehr, dass die Nachfrage nach unserem kreiseigenen Förderprogramm so groß ist und wir somit vor Ort tolle Projekte fördern können“, sagte Landrat Thorsten Stolz bei der Übergabe der Bescheide in Schlüchtern –Wallroth. Hier können sich gleich zwei Familien über einen Zuschuss freuen. Jeweils 25.000 Euro für den Neubau eines Wohnhauses und den Bau einer Gewerbeimmobilie erhielten Mario und Ywona Neubert. Für die Sanierung eines alten Wohnhauses mit Scheune bekam auch Familie Klüh einen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro. Besonders für junge Familien sollen Perspektiven in der ländlichen Region geschaffen werden. „Mit den Zuschüssen wollen wir einen Anreiz bieten, um so vor allem die kleineren Ortsteile als Wohn-, aber auch Wirtschaftsstandorte zu stärken“, hob Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler während des Treffens mit den Familien hervor.

Übergabe des Förderbescheides an Familie Neubert, v.l.: Landrat Thorsten Stolz, Ywona und Mario Neubert mit ihren Kindern Jeremy und Marie sowie Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller und Jutta Schlieker vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum.

Familie Neubert hat auf einem Grundstück in der Ortsmitte die zwei sich dort befindlichen Gebäude, die in einem sehr desolaten Zustand waren, abgerissen und die teilweise gesundheitsgefährdenden Baustoffe entsorgt. Auf der Grundfläche der ehemaligen Scheune wird das Wohnhaus der vierköpfigen Familie entstehen und auf der Grundfläche des ehemaligen Wohnhauses entsteht das Firmengebäude des Malerbetriebs der Familie.

Ein altes Bauernhaus zu einem modernen Dreiseithof umzubauen, planen Alexander Klüh und seine Frau Maike Pfannmüller. Bis zum Jahresende wollen sie mit ihren drei Kindern in ihr neues Zuhause einziehen. Das haben sie so konzipiert, dass hier ausreichend Platz für die Familie sein wird, aber auch für einen Home-Office-Bereich. Später besteht dann die Möglichkeit, es in drei Wohneinheiten zu teilen und eventuell zu vermieten. Ein weiteres Vorhaben der Familie betrifft den großzügigen Garten. Schon jetzt haben sie begonnen, hier einen typischen Bauerngarten anzulegen, den sie als einen Lernort für Jung und Alt planen. +++

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