Mittelstands-Bund verlangt Entlastungen für Unternehmen

Der Staat darf kein Profiteur der hohen Energiepreise sein

Der Deutsche Mittelstands-Bund hat mit Blick auf die Gasumlage und Inflation sofortige Entlastungen für kleinere und mittelständische Unternehmen gefordert. „Die Inflation wird durch das Auslaufen des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts voraussichtlich wieder anziehen“, sagte der geschäftsführende Vorstand, Marc S. Tenbieg, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wenn dann ab dem 1. Oktober die Gasumlage für eine zusätzliche Kostenbelastung sorgen wird, müssen sowohl Privathaushalte als auch kleine und mittlere Unternehmen – vor allem mit hohem produktionsbedingtem Energiebedarf – dringend entlastet werden. Am besten sofort, spätestens aber zum 1. Oktober.“ Die stark gestiegenen Energiepreise trügen bereits jetzt massiv dazu bei, dass Deutschland hohe Inflationsraten habe, ergänzte er. Weiter schlug Tenbieg eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie vor, um die Konjunktur zu stärken. „Eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas und Strom von 19 auf sieben Prozent für Privathaushalte wäre sinnvoll“, sagte er. „Der Staat darf kein Profiteur der hohen Energiepreise sein. Wenn Privathaushalte nicht entlastet werden, wird die Erholung der Binnenkonjunktur im Keim erstickt.“ +++

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Letzte Aktualisierung: 06.10.2022, 05:22 Uhr
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