
Mitglieder der Freien Demokraten informierten sich über die Arbeit der Justizvollzugsanstalt Fulda. Werkbetrieb der JVA als Vorzeigeobjekt. Lisa Deißler, Mitglied des Hessischen Landtags der Fraktion der Freien Demokraten besuchte die Justizvollzugsanstalt Fulda. Mitgekommen war Jürgen Lenders (FDP) Mitglied des Bundestages, Fulda sowie Dr. Sebastian Koch (FDP), Stadtverordneter der Stadt Fulda und Jonathan Franzke, FDP Fraktionsreferent.
Als Sprecherin für Justizvollzug und für Wissenschaft und Hochschule sei es ihr wichtig die Arbeit in den Justizvollzugsanstalten vor Ort kennenzulernen, so Lisa Deißler. In der JVA Fulda gibt es 77 Plätze für Untersuchungsgefangene und Strafhaft sowie acht Plätze im offenen Vollzug. In ihr arbeiten 43 Justizvollzugsbeamte, darunter zwei Sozialpädagoginnen und eine Praktikantin. Die Haftdauer liege normalerweise zwischen 24 und 36 Monaten, erläuterte Anstaltsleiter Karsten Koudela, der die Gäste zuvor begrüßt hatte. Bei einem Rundgang konnte sich die Landtagsabgeordnete über die Haftbedingungen und Arbeitsmöglichkeiten informieren.
Ihr besonderes Interesse galt dem Verpflegungsbereich und dem Werkbetrieb, in dem hochwertige Teile für die Automobilindustrie im Auftrag eines Zulieferers aus Fulda gefertigt werden. Hohe Anerkennung zollte Lisa Deißler diesem. Der Werkbetrieb der JVA Fulda ist der einzige Werkbetrieb einer JVA in Hessen, der nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist und in dem bereits eine erfolgreiche Rezertifizierung durchgeführt wurde. Im Anschluss an den Rundgang war ein Austausch über die Arbeit der Bediensteten und die Angebote zur Resozialisierung mit dem Anstaltsleiter, den Führungskräften und der Personalvertretung möglich. +++ wim
