MIT: Interkommunale Zusammenarbeit in der Stadtregion darf nicht einschlafen

Fulda. „Wir müssen entschlossen in die Zukunft blicken. Die Entwicklung des Interkommunalen Gewerbegebiets entlang der A7 muss mit Nachdruck vorangetrieben werden“, fordert Jürgen Diener, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Kreis Fulda. Er fordert die CDU-Fraktionen von Fulda, Eichenzell, Künzell und Petersberg auf, sich dafür einzusetzen, dass der Magistrat und die Gemeindevorstände der vier Kommunen mit dem Gießener Unternehmer Frank Sommerlad schnellstmöglich in Kontakt treten, um dessen Gewerbeflächen an der A7 bei Fulda-Mitte zu erwerben.

„Damit würde der schon lange erwartete Startschuss für das gemeinsame Gewerbe- und Industriegebiet offiziell fallen. 2017 müssen die ersten Projekte entwickelt werden.“ „Die Zusammenarbeit der Kommunen der Stadtregion gewinnt zunehmend an Bedeutung und sie muss gelebt werden. Nur so können wir unsere gute wirtschaftliche Position mitten in Deutschland weiter stärken und dem Wettbewerb mit anderen Regionen standhalten“, erklärt Hans-Dieter Alt, MIT-Schatzmeister und CDU-Stadtverordneter in Fulda. Die Fraktionschefin der Union in der Stadtverordnetenversammlung, Patricia Fehrmann, zugleich auch Mitglied des MIT-Vorstands, ergänzt: „Wir müssen unseren Standortvorteil und unsere Attraktivität nutzen.“

Das Interesse großer Unternehmen im und um das Oberzentrum Fulda sei enorm. „Doch unsere Gewerbeflächen sind bald erschöpft. Die einzige Lösung, von der alle Kommunen im Landkreis profitieren, ist der Ausbau des Interkommunale Gewerbegebiets entlang der Autobahn.“ „Das Scheitern des Sommerlad-Neubaus darf keinesfalls dazu führen darf, dass die Interkommunale Zusammenarbeit in der Stadtregion einschläft“, so der einstimmige Tenor im Kreisvorstand der Mittelstandsvereinigung. „Auch der heimische Mittelstand, der Erweiterungsflächen sucht, kann nur profitieren.“ +++


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