Mindestlohn hilft beim Ausstieg aus Hartz IV

Berlin. Die Zahl der Menschen, die trotz eines Jobs zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind, geht seit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zurück. Im Dezember 2014 habe es in Deutschland noch 1,268 Millionen sogenannte Aufstocker gegeben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Im Februar 2015 waren es etwa 45.000 weniger. Auch der Anteil der Aufstocker an den derzeit knapp 4,3 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfängern habe sich von 29,3 Prozent Ende 2014 auf 27,8 Prozent im Februar 2015 verringert. Der sozialpolitische Sprecher der Grünen, Wolfgang Strengmann-Kuhn, sagte der Zeitung: "Der Mindestlohn ist richtig, aber kein Mittel zur Armutsbekämpfung." +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. So viel kontinuierlichen Blödsinn muss man erst mal vertragen. Erst erklärt die Bundesanstalt für Arbeit (was ist eigentlich ihre Aufgabe?) der Mindestlohn kostet Jobs...
    Jetzt in Selbstbeweihräucherung verkündet man frohlockend, dass der Rückgang von 3 und nochwas Prozent bei den Aufstockern innerhalb eines Jahres auf den Mindestlohn zurückzuführen sei. Toll!
    Dabei sollte mal eher eine Erhebung stattfinden, wie viele mittlerweile a) verstorben oder b) verrentet sind.
    Das wird natürlich vermieden, sonst könnte man ja solche Jubelzahlen, ganz im Sinne von Grimms Märchen, nicht veröffentlichen..
    Und in einem Erste-Welt-Land ist jeder Vollzeitarbeitnehmer, der auf Aufstockung angewiesen ist, ein Skandal und ein Beleg für eine völlig entartete und vollversagende Politik.

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