Kabul. Bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Montag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Personen wurden nach Angaben der örtlichen Behörden verletzt, darunter mehrere Kinder. Demnach hatte sich während einer Zeremonie am Mittag (Ortszeit) ein Selbstmordattentäter in der Moschee in die Luft gesprengt. Die Verantwortung für das Attentat übernahm zunächst niemand.
Auswärtiges Amt verurteilt Anschlag auf Moschee in Kabul
Das Auswärtige Amt hat den Anschlag auf eine schiitische Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul verurteilt. „Der Attentäter schlug offenbar ausgerechnet in einem Moment zu, als die Menschen eine religiöse Zeremonie abhielten“, so eine Sprecherin am Montag. „Die Menschen in Afghanistan dürfen sich nicht entzweien lassen, auch nicht von solch schrecklichen Taten. Den Tätern darf es nicht gelingen, die afghanische Bevölkerung zu spalten und konfessionelle und ethnische Gruppen gegeneinander aufzuhetzen“, betonte die Ministeriumssprecherin. „Deutschland steht fest in seiner Solidarität zu Afghanistan.“ Bei dem Anschlag waren am Montag mehr als 30 Menschen getötet worden, über 50 wurden verletzt. Die Verantwortung für die tat übernahm zunächst niemand. +++
Das könnte Sie auch interessieren
HKZ Rotenburg verstärkt Herzchirurgie
Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda beteiligt sich am Gratis Comic Tag am 9. Mai 2026
Eis-Aktion auf dem Universitätsplatz zur Jubiläumsausgabe der RhönEnergie Challenge
Zukunftswochen Klima vom 27. April bis 8. Mai 2026 mit vielfältigem Programm
Weiter klare Geschlechterunterschiede bei Ausbildungsberufen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar