Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) sieht nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut die Notwendigkeit für grundlegende politische Reformen im Libanon. Bei dem Unglück handele es sich nicht nur um eine humanitäre sondern auch um eine „politische Tragödie“, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. „Dieser Staat ist an den Grenzen der Handlungsfähigkeit.“ Das sei allerdings kein neuer Befund. „Ich fürchte, es kommt auch hier auf Europa eine besondere Verantwortung zu.“ Die EU müsse nicht nur dabei helfen, dass die sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Verwerfungen gelindert werden, sondern dem Land am Ende wieder auf die Beine helfen. Roth kritisierte, dass der Libanon „von Gruppen mehr oder weniger regiert wird und man das überhaupt nicht zu durchschauen vermag“. Ohne Reformen werde man nicht vorankommen, so der Europa-Staatsminister. +++
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