Messerangriff am Ostersonntag – 48-Jährige schwer verletzt, Täter auf der Flucht

Ein Spaziergang, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und plötzlich eskaliert die Situation in brutale Gewalt. Nach einem Messerangriff auf eine 48-jährige Frau am Ostersonntag ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau am Nachmittag des 5. April gemeinsam mit drei Freundinnen in der Brunnenstraße unterwegs. Gegen 16 Uhr blieb sie am Wegesrand stehen, um eine Blume zu fotografieren. Eine Alltagsszene, wie sie sich an einem milden Frühlingstag tausendfach abspielt – bis sich ein Mann nähert, der kurz zuvor noch mit dem Fahrrad an der Gruppe vorbeigefahren war.

Was dann geschieht, dauert offenbar nur Augenblicke. Der Unbekannte greift die Frau mit einem Messer an und verletzt sie schwer. Erst als die Begleiterinnen eingreifen und zur Hilfe eilen, lässt der Angreifer von seinem Opfer ab. Er flüchtet anschließend mit dem Fahrrad und entzieht sich bislang jeder Fahndung.

Für die 48-Jährige endet der Ausflug im Krankenhaus. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wird sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand ist bislang nichts Näheres bekannt.

Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Hinweise auf eine Beziehungstat gibt es nach ersten Erkenntnissen nicht, auch ein konkretes Motiv ist bislang nicht erkennbar. Damit rückt ein Szenario in den Fokus, das besonders schwer zu greifen ist: ein Angriff ohne erkennbaren persönlichen Hintergrund, scheinbar aus dem Nichts.

Die Fahndung nach dem Täter läuft auf Hochtouren. Währenddessen bleibt die Frage im Raum, was einen Menschen zu einer solchen Tat treibt – und warum ausgerechnet dieser Moment, dieser Ort, dieses Opfer gewählt wurden. Antworten darauf gibt es bislang nicht. +++


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