Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland gewarnt. Es biete sich ein zwiespältiges Bild in Deutschland, sagte Merkel am Freitag anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht in der Berliner Synagoge. Leider habe man sich schon daran gewöhnt, dass jüdische Einrichtungen von der Polizei beschützt werden müssten. Hass auf die Juden habe es in Europa seit dem Mittelalter schon gegeben, man müsse sich deshalb die Frage stellen: "Was haben wir aus der Shoa gelernt?" Sie sei davon überzeugt, "dass wir die richtigen Lehren aus der Pogromnacht ziehen können", so die Kanzlerin. Niemals dürften Gruppen in "Wir und die Anderen" unterteilt werden. Der Staat müsse daher konsequent gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus vorgehen. Sie spreche deswegen so ausführlich darüber, weil man so sehen könne wohin es führe, wenn ein solches Verhalten erst geduldet und danach erwünscht sei, so Merkel weiter. Die Demokratie sei die bestmögliche Regierungsform, "auch wenn das Leben in ihr manchmal kompliziert ist", so Merkel. +++
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