Merkel reist in die Ukraine

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am kommenden Samstag zu Gesprächen in die Ukraine. Damit folge sie einer Einladung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag mit. Neben einem ausführlichen Treffenmit dem Präsidenten sei ein Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk geplant. Zudem werde sich die Bundeskanzlerin voraussichtlich mit Bürgermeistern verschiedener ukrainischer Städte austauschen. Bei allen Gesprächen werde es um die aktuelle Lage in der Ukraine und das Verhältnis zu Russland gehen. Außerdem soll über konkrete Möglichkeiten gesprochen werden, die Ukraine in der aktuellen Krise zu unterstützen.

Ukraine: Rasmussen schließt russischen Einmarsch nicht aus

Im anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, schließt Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nicht aus, dass Russland einen Einmarsch seiner Truppen in der Ukraine plant: „Gerade erst haben wir gesehen, wie Russland Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammenzieht. Wir beobachten einen anhaltenden Strom von Waffen und Kämpfern aus Russland in die Ost-Ukraine“, sagte er der „Bild-Zeitung“. Es sei klar, so Rasmussen, „dass die Russen sich ihre Optionen offen halten, weitere Interventionen in der Ukraine eingeschlossen“. Als Antwort darauf, nannte er eine weitere Verschärfung der Sanktionen. „Das liegt nicht in der Verantwortung der Nato, eher der EU, der USA, der G7, aber: Wir werden entschieden antworten.“ Die Nato könne dabei helfen, das ukrainische Militär zu reformieren und zu modernisieren, sagte Rasmussen. „Kurzfristig gesehen, bedeutet das auch, dass das ukrainische Militär öfter an Nato-Übungen teilnehmen kann.“ +++ fuldainfo

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