Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft weiter auf die Freilassung des seit Februar in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel. Die Bundesregierung setze sich „auf allen Kanälen“ für Yücel ein: „All das hat leider bisher noch nicht zur Freilassung Ihres Kollegen geführt, aber nichts würde ich mir mehr wünschen als das“, sagte Merkel der „taz“. „Das ist leider sehr kompliziert, weil Deniz Yücel Doppelstaatler ist und wir da konsularisch nicht so viele Rechte haben. Trotzdem tun wir alles in unserer Macht stehende für ihn, öffentlich, aber vor allem auch in unseren Kontakten mit türkischen Behörden.“ Die Bundesregierung gehe nun „weit restriktiver an wirtschaftliche Kontakte heran.“ Merkel sagte, sie sorge sich auch um die deutsche Journalistin Mesale Tolu, den Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner und die anderen Inhaftierten. +++
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