Merkel hofft auf "guten Ausgang der Schlichtung" im Kita-Tarifstreit

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft auf einen "guten Ausgang der Schlichtung" im Kita-Tarifstreit. Sie wolle sich in die Verhandlungen nicht einmischen, so Merkel in ihrem aktuellen Videopodcast. Aber sie wisse, dass die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher "eine unglaublich wichtige" und "oft auch eine anstrengende" sei. Auf jeden Fall müsse "auch gesellschaftlich" der Wert der Erziehungsarbeit "noch mehr gewichtet und gewertet" werden. Denn was Kinder lernten, und wie sie ihren Tag verbrächten, das sei "extrem wichtig". In der vergangenen Woche hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber nach mehrwöchigen Streiks auf die Schlichtung geeinigt. Die Gewerkschaften streben eine geänderte Eingruppierung für die rund 240.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst an, die zu Gehaltszuwächsen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Was wäre ein "gutes" Ergebnis? Eine "Stillhalteprämie" zum Erdulden von Betreuungsbedingungen, die weder den Kindern noch den Erzieherinnen guttun, sollte es nicht sein. Manches, was in Einrichtungen toleriert wird, (kranke Kinder werden betreut http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Wenn-Eltern-ihre-kranken-Kinder-in-die-Kita-bringen-id33191737.html) müssten FACHKRÄFTE ganz bestimmt nicht hinnehmen. Doch da der Betreuungsplatzausbau politisch gewollt ist, gibt es für extrem anpassungsfähige Erzieherinnen jede Menge Lob statt Mißbilligung. Dabei wäre sachliche Kritik so nötig!
    Es gibt Probleme, die sich mit mehr Geld nicht lösen lassen - ohne finanzielle Aufwertung aber dürfte es noch schwieriger werden.

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