Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bestürzt über die Terroranschläge in Paris gezeigt: „Dieser Angriff galt nicht nur Paris, er meint uns alle und er trifft uns alle“, sagte Merkel am Samstagmorgen in Berlin. Deshalb werde man auch eine gemeinsame Antwort geben. Merkel sagte Frankreich Unterstützung beim Kampf gegen den Terror zu und kündigte für den Samstag ein Treffen mit den zuständigen Ministern an, um über die Lage zu beraten. „Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror“, betonte die Bundeskanzlerin.
Nach vorläufigen Behördenangaben kamen mindestens 153 Menschen ums Leben. 112 Menschen seien im Bataclan-Theater gestorben, wo am Abend die US-Rockband „Eagles of Death Metal“ aufgetreten war. 14 Menschen starben am Restaurant „Petite Cambodge“ im 10. Arrondissement, 19 Menschen an einer Bar namens „Le Carillon“ in der Nähe des Canal Saint-Martin. Weitere vier Menschen wurden nahe des Stade de France getötet, wo zum Zeitpunkt der Anschläge ein Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand. Vier weitere Menschen starben an anderen Stellen in der Stadt. Acht Terroristen sollen ebenfalls getötet worden sein. Rund 200 Menschen wurden zudem verletzt.
Bericht: Möglicher Attentäter in Bayern gefasst
Schleierfahnder der Rosenheimer Polizei haben laut eines Berichts des „Bayerischen Rundfunks“ am vergangenen Donnerstag einen Mann festgenommen, der möglicherweise zum Kreis der Attentäter von Paris gehört. Im Auto des aus Montenegro stammenden Mannes seien bei der Kontrolle auf der A8 in einem professionell verbauten Versteck Waffen, Munition sowie einige Kilogramm TNT-Sprengstoff gefunden worden, berichtet der BR weiter. Aus den bei dem Mann sichergestellten Unterlagen ergebe sich, dass er sich auf dem Weg nach Paris befunden habe. Dafür gibt es jedoch noch keine offizielle Bestätigung.
De Maizière ordnet bundesweite Trauerbeflaggung an
Bundesinnenminister Thomas de Maizière, hat für den Samstag die bundesweite Trauerbeflaggung der obersten Bundesbehörden und ihrer Geschäftsbereiche sowie der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, angeordnet. Das teilte das Innenministerium mit. Dies geschehe „als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem französischen Volk nach der abscheulichen Anschlagsserie“ in Paris am Freitagabend. Nach vorläufigen Behördenangaben kamen bei den Anschlägen an bis zu sieben verschiedenen Orten mehr als 120 Menschen ums Leben, über 200 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft sind auch insgesamt acht Angreifer tot. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Terroristen noch auf der Flucht seien.
DFB-Team in Deutschland gelandet
Die deutsche Nationalelf ist am Samstagvormittag sicher in Frankfurt am Main gelandet. Das teilte der DFB mit. Zuvor hatte das DFB-Team nach der 0:2-Niederlage die Nacht im Pariser Stade de France verbracht und war erst am frühen Samstagmorgen von dort aus in Richtung Flughafen Charles de Gaulle aufgebrochen. Nicht weit entfernt vom Stadion waren am Freitagabend Bomben detoniert. In der ersten Halbzeit waren zwei laute Explosionsgeräusche aus der Umgebung des Stadions zu hören, der französische Staatspräsident Hollande verließ die Arena vorzeitig. Nach vorläufigen Behördenangaben kamen bei der Anschlagsserie in Paris an bis zu sieben verschiedenen Orten mehr als 120 Menschen ums Leben, über 200 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft sind auch insgesamt acht Angreifer tot. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Terroristen noch auf der Flucht seien. +++ fuldainfo
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@Wolfgang
Ich gebe Ihnen insofern Recht, daß ich nur hoffen kann, hier völlig falsch zu liegen. Alles andere wäre furchtbar!
Aber ich möchte Sie auch daran erinnern, daß nach den Anschlägen vom 11.09.2001 die Amerikaner entsetzt festgestellt haben, daß eine Vielzahl von Informationen über die Terroristen, die da in ihr Land eingereist waren, bekannt war. Hätte man all diese, auf verschiedene Dienste verstreuten Informationen zusammengetragen, so wäre dieses grausame Geschehen vielleicht verhindert worden. Die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen den Diensten hat ein rechtzeitiges Eingreifen damals vehindert!
Auch jetzt wieder scheint es so, daß es nicht wirklich eine enge Zusammenarbeit im Bereich Terrorismusbekämpfung in Europa zwischen Deutschland, Frankreich und allen anderen Ländern gibt. Das muss sich ändern!
Ich mag mich irren und es wäre gut, wenn ich mich irren würde. Aber die Zeit wird zeigen, ob hier nicht evtl. doch ein tragisches Versäumnis vorliegt, das Menschenleben gekostet hat.
Wie gesagt, hier wäre ich froh, wenn ich mich irren würde!
Aber wir werden sehen!
Liebe kleine Feder,
dein Kommentar ist aber so was von daneben. Er besteht weitgehend aus unbestätigten
Mutmaßungen.“Die Anschläge hätten verhindert werden können“ – so ein dämliches Zeug hat bis jetzt noch niemad geschrieben. Eine Welt voller Terrorismusexperten, sogar hier in Fulda !
@Lothar
Hier geht es nicht um irgendwelche Internet-Fakemeldungen via FB oder FZ sondern um seriöse Recherchen eines Journalisten des bayrischen Rundfunks, der herausgefunden hat, daß bayrische Polizeibehörden einige Tage vor den Anschlägen bereits wichtige Informationen in den Händen hatten, die die französischen Behörden offenbar ignorierten. Ob man damit die Anschläge hätte verhindern können? Wer Weiß!
Schlussbemerkung:
Wenn überall von der ach so tollen Überwachung via NSA und der ach so tollen Zusammenarbeit der Länder in Europa und mit Amerika die Rede ist, warum gelingt es dann nicht, mit all der Technik solche Anschläge zu verhindern?
Der 11. September war im Jahr 2001! Was hat die Welt daraus gelernt?
Warum muss hier erwähnt werden, dass Hollande nicht sofort, sondern erst etwas später reagiert hat. Viele Menschen verbinden das Internet gleich mit schneller Berichterstattung und das jedes Mist gleich Online geht. Das ist aber falsch. Dafür haben wir FB und als weiteres Beispiel ein oder zwei osthessische Portale. Zusammen der größte Netzmüĺlplatz denn ich kenne. Sollten sie @kleinefeder mal drüber nachdenken.
Eines sollte man bei den Geschehnissen in Paris von gestern deutlich herausheben:
Im Pariser Fussballstadion „Stade de France“ ist der Versuch der Terroristen, dort einen Anschlag zu verüben und eine Massenpanik auszulösen GESCHEITERT!!!!
– Die drei Attentäter kamen NICHT ins Stadion!
– trotz der drei Explosionen blieb alles ruhig
– nach dem Spiel konnten die Menschen (zwar etwas verzögert)
trotzdem das Stadion verlassen und nach hause gehen
– auch die Fussballspieler (deutsche und Franzosen) sind
ALLE wohlbehalten wieder zuhause angekommen
– NIEMAND wurde dort verletzt oder getötet.
Hier muss man sich bei allen allen beteiligten Verantwortlichen bedanken,
daß man nichts gesagt hat um keine Panik zu erzeugen.
Besonnenes Handeln hat hier Menschenleben gerettet!
Ein kleiner Sieg der Demokratie. Wenigstens dort.
Da ist aslso ein Mann aus Montenegro mit einem Auto, 8 Kalaschnikows, 2 Handgranaten, TNT Sprengstoff und Pistolen (also kein einfacher Waffenschieber) nach Frankreich unterwegs und wird in Bayern von Schleierfahndern geschnappt.
Was hier bei diesem Bericht und vielen Meldungen im Internet der News-Portale fehlt: Nach der Verhaftung dieses mutmasslichen Terroristen in Bayern hat man natürlich auch die französischen Behörden informiert. Reaktion von dort: Null komma null!
siehe: http://www.br.de/nachrichten/schleierfahnder-attentat-paris-100.html
He Leute: Da war einer mit jeder Menge Tötungswaffen zu Euch unterwegs. Interesiert Euch das? Antwort: No!
So also sieht die „erfolgreiche“ Zusammenarbeit zwischen der „Grand“ Nation Frankreich und Deutschland im Bereich Terrorbekämpfung aus: Pfusch Pfusch und nochmal PFUSCH!
Ich behaupte: Viele der Menschen, die gestern Nacht in Paris umgekommen sind, könnten noch leben, wenn nicht die sozialistische Regierung in Paris aus Gründen, die mir unbegreiflich sind, Warnhinweise sowohl aus Deutschland als auch aus Kreisen der eigenen und fremder Geheimdienste (die es sicher auch gab!) permanent ignorieren würde.
François Hollande sollte daher zurücktreten, da er für die Pannnen bei der präventiven Trrorismusbekämpfung die Verantwortung trägt.
Nur aus Gründen der gegenseitigen Rücksichtnahme wird auch das sicher wieder unter den Teppich gekehrt, da man die Deutsch-Französische „Freundschaft“ nicht gefährden möchte.
Was für ein Wahnsinn!