Berlin. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die Situation der Flüchtlinge in Deutschland kritisiert und verbindliche Mindeststandards für Flüchtlingsunterkünfte gefordert. „Überfüllte Massenunterkünfte und die massiv eingeschränkte Gesundheitsversorgung verletzen grundlegend die Rechte der Menschen, die nach einer Flucht vor Krieg, Terror oder Verfolgung Schutz in Deutschland suchen“, kritisierte Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Es müssten dringend rechtliche und faktische Barrieren abgebaut werden, die Flüchtlingen den Zugang zum Wohnungsmarkt versperrten. Auch die auf Schmerzen und akute Erkrankungen begrenzte Gesundheitsversorgung sei mit großen bürokratischen Hürden verbunden. Menschen, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sollten in die gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden, forderte das Institut weiter. +++ fuldainfo
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