Großbritanniens Premierministerin Theresa May bleibt hart und lehnt ein zweites Brexit-Referendum ab. Auf unzählige Nachfragen von Parlamentariern in der Unterhaus-Debatte am Montag antwortete May immer wieder, dass dies ausgeschlossen sei und das Ergebnis des ersten Referendums umgesetzt werden müsse. Gleichzeitig plädierte May dafür, dass das mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen angenommen werde. Dabei war das Unterhaus am Montagnachmittag nur mäßig besetzt, insbesondere viele Parlamentarier von Mays Konservativen glänzten durch Abwesenheit. In zwei Abstimmungen war der Deal mit der EU bereits durch das Unterhaus abgelehnt worden, gleichzeitig lehnte das Parlament aber auch einen No-Deal-Brexit ab. Die EU ihrerseits will nicht erneut verhandeln. Ursprünglich sollte Großbritannien am 29. März aus der Europäischen Union austreten, die EU hat eine Verlängerung bis zum 22. Mai 2019 in Aussicht gestellt. Die EU-Kommission rechnet mit einem No-Deal-Brexit am 12. April. +++
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