Mario Adorf will sich nicht "wegmogeln" vor dem Tod: "Im Kino geht man leichtfertig mit dem Tod um und stirbt sozusagen routinemäßig. In der Wirklichkeit ist das etwas anderes. Ich hoffe mal, mir bei diesem Thema die Gelassenheit zu bewahren, die mir schon früh in meinem Leben nachgesagt worden ist", sagte der 89-jährige Schauspieler ("Die Blechtrommel") dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Ich möchte das Sterben so akzeptieren, wie es mir widerfährt. Ich möchte nicht in die Schweiz fahren und Pillen schlucken. Aber wer weiß am Ende, wie es wirklich kommt?" Nach Adorfs Ansicht kommt nach dem Tod gar nichts mehr: "Es wäre mir allerdings lieber, wenn ich das anders sehen könnte. Es würde den Gedanken ans Sterben sicher erleichtern, wenn man die Gewissheit hätte, dass es ein Danach gibt", sagte Adorf dem RND. +++
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