Maintal-Dörnigheim – Neue Mensa ist Meilenstein und Herzstück in einem

Neubau plus Außengelände für 4,5 Millionen Euro fertigstellt

Große Freude herrscht an der Werner-von-Siemens-Schule in Maintal-Dörnigheim, wo Landrat Thorsten Stolz (Dritter von links) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (Zweiter von rechts)  mit vielen weiteren Gästen und Schulleiterin Sabine Scholz-Buchanan (Sechste von links) die  Einweihung der neuen Mensa als wichtigen Meilenstein für die Zukunft der Schule feierten.

Als „Meilenstein“ und „neues Herzstück“ haben Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann die neue Mensa der Werner-von-Siemens Schule in Maintal-Dörnigheim bezeichnet. Die Eröffnungsfeier für das 4,5 Millionen-Euro-Projekt markiert den Schlusspunkt des sechsten Bauabschnitts an der Schule, „der jedoch nicht der letzte gewesen sein wird“, wie Schulleiterin Sabine Scholz-Buchanan den Gästen ankündigte. Neben den Kindern, die auf der neuen Bühne sangen, tanzten und musizierten, waren auch Gäste aus Politik, Verwaltung und beteiligter Baufirmen gekommen, um die Fertigstellung der neuen Mensa nach zwei Jahren Bauzeit zu feiern. Das Gebäude ist multifunktional nutzbar und erfüllt damit einen großen Wunsch der Schulgemeinde.

„Schule ist ein Ort des Lehrens und des Lernens und ich freue mich, dass der Main-Kinzig-Kreis mit dem Bau der Mensa dazu beitragen kann, dass Kinder und Jugendliche fit gemacht werden für die Zukunft. Sie haben hier einen ansprechenden Ort für Begegnungen außerhalb des Unterrichts“, sagte der Landrat. Gerade die enormen Wachstumszahlen der Maintaler Schule seien ein starkes Argument für den Ausbau der Schule gewesen. Diese hatte 2009 noch 508 Schülerinnen und Schüler in Grund, Haupt- und Realschule, 2021 waren es rund 750. „Das ist eine beeindruckende Entwicklung“, sagte der Landrat. Überhaupt sei Maintal Schwerpunkt, was die Investitionen des Kreises in den Schulbau betrifft. In den nächsten Jahren werden an den Maintaler Schulen noch rund 50 Millionen Euro in Erweiterung und Sanierung investiert. „Wir machen die Schulen fit für den Ganztag und die Digitalisierung“, sagte Landrat Stolz. Bereits in den vergangenen Jahren seien schon 31 Millionen Euro an Maintaler Schulen verbaut worden. „Das Geld ist gut angelegt, denn wir investieren in die Bildung unserer Kinder“, sagte er.

Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann bedankte sich bei Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern für die Geduld in den zurückliegenden Monaten und Jahren. „Eine Schule zu sanieren und mit neuen Räumen auszustatten, ist während der Bauphase mit großen Einschränkungen verbunden. Sie alle haben diese Baumaßnahme über viele Monate hinweg mitgetragen. Und es hat sich gelohnt, denn die Mensa ist schon jetzt zum beliebten Mittelpunkt der Schule geworden“, sagte Winfried Ottmann und lobte auch den Förderverein der Schule, der sich erfolgreich um Fördergelder aus dem Kulturfonds des Main-Kinzig-Kreises bemüht hatte, um die Ausstattung der Bühne mit Licht- und Tontechnik zu verbessern. Winfried Ottmann bedankte sich auch für das Engagement der Mitarbeitenden des für den Schulbau zuständigen Amtes 65 und aller beteiligten Baufirmen. Bürgermeisterin Monika Böttcher bedankte sich beim Main-Kinzig-Kreis für den Ausbau, der die Weiterentwicklung der Schule ermögliche. Wie Christine Haase vom Architekturbüro Müller-Haase aus Sinntal sagte, hat das Architekturbüro der Schule ein in bunten Popart-Farben gestaltetes Bild mit dem Konterfei des Schulnamensgebers, Werner von Siemens, spendiert, das bereits im Foyer hängt.

Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger hat neben der neuen Mensa nebst Küchenanbau und sechs Hochbeeten für den Schulgarten auch eine Außenterrasse mit Tischen und Bänken aus Holz geschaffen. Zudem wurde die angrenzende Parkplatzfläche neugestaltet. Im Erdgeschoss wurden Teile des bestehenden Gebäudes entkernt und eine Verbindung zur neuen, eingeschossigen Mensa hergestellt. Auf einer Seite ist der große Saal komplett verglast, so dass viel Licht eindringen kann. Die Werner-von-Siemens-Schule erfüllt mit der neuen Mensa eine wichtige Voraussetzung als Ganztagsschule. In einem weiteren Bauabschnitt werden hierfür die benötigten Räumlichkeiten angebaut, geplant ist ein dreigeschossiger, neuer Grundschulkomplex. Im nächsten Bauabschnitt wird ein Bereich mit einer Schülerbücherei und Werkräumen entstehen und im zehnten Bauabschnitt ist die Sanierung und Neugestaltung der Verwaltung und der Lehrerzimmer vorgesehen.

Seit 2009 wird an der Werner-von-Siemens-Schule gebaut. Begonnen hatten die Arbeiten mit der umfangreichen brandschutztechnischen Sanierung. Im Zuge dieser Arbeiten wurde eine neue Sporthalle gebaut und die Obergeschosse und der naturwissenschaftliche Bereich neu strukturiert. „Und es geht weiter, es gibt noch viel tun“, sagte Schulleiterin Scholz-Buchanan, die sich auf die zügige Umsetzung der anstehenden Projekte freut. +++ pm

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2022, 05:22 Uhr
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