Maas nennt Migrationsstreit in Union "Eigentor"

Heiko Maas (SPD)

Außenminister Heiko Maas (SPD) hält den Streit der CDU-Kandidaten für den Parteivorsitz über die Migrationspolitik für einen Fehler. Das sagte er der "Saarbrücker Zeitung". Er wolle zwar die "verschiedenen Irrungen und Wirrungen des unionsinternen Machtkampfes" nicht kommentieren. Dass Rechtspopulisten versuchten, Ängste zu schüren, sei nichts Neues. "Ihnen hinterherzulaufen, hat sich aber bislang immer als Eigentor erwiesen." Zugleich sagte der Minister, Migration sei Realität, "ob wir wollen oder nicht. Die kann man sich nicht einfach wegdenken". Deshalb müsse die Zuwanderung gesteuert und besser geordnet werden. "Und genau das hat der Migrationspakt zum Ziel", sagte Maas mit Blick auf die UN-Vereinbarung, über die der Bundestag an diesem Donnerstag beraten will. +++


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2 Kommentare

  1. Dass der Fuchs auch mittlerweile auf die AfD-Linie eingeschwenkt ist, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet! Vielleicht zeigt aber die verbale Wandlung von Leuten wie Kretschmann, Palmer und eben auch Fuchs nur, um diese etwas „in Schutz zu nehmen“, dass die von den Rechten geplanten und erwünschten Wirkungen Ihrer Hass-Parolen durch permanente Wiederholung tatsächlich Erfolg zeigen: falsche Wahrheiten, oft genug gehört, werden, im Laufe der Zeit, als echte Wahrheiten wahrgenommen! Offensichtlich auch bei eigentlich intelligenteren Leuten!
    Diese Wandlung kann man z.B. auch in der Medienwelt beobachten.
    Mit anderen Worten: ein organisierter Rechtsruck ist im Lande zugange.
    ‪Wider den aktuellen Zeitgeist!
    https://youtu.be/JNjh46zpQFA
    Und extra für den verirrten Fuchs ein Kompendium zur Flüchtlingspolitik:

  2. Der frühere Bundesverkehrsminister Ramsauer sagt, dass der "Pakt" der illegalen Migration Tür und Tor öffnet (offenbar ist Ramsauer nun auch ein verirrter Rechtsextremer). Ein Szenario, was Deutschland mittel- und langfristig schwer schadet. Die Sozialausgaben werden nicht mehr in den Griff zu kriegen sein und unsere Wirtschaft wird außer dem Vorteil von billigen Arbeitskräften keinen Innovationsschub durch eine ausufernde Migration erleben. Namhafte Juristen haben widerlegt, dass das ganze Theater nur unverbindlich sei. Man sollte sich den Namen Heiko Maas als maßgeblichen Urheber des "Pakts" merken; denn später heißt es dann, es habe doch keiner gewusst, dass es solche Auswirkungen habe. Deutschland wird ohnehin das einzige Land sein, dass wieder treu und brav alles erfüllt, was in dem "Pakt" steht. Die anderen Länder werden auf ihrer Souveränität bestehen und sich nicht darum kümmern, was geschrieben steht.

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