Außenminister Heiko Maas (SPD) hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für ihren Syrien-Vorstoß scharf kritisiert. „Ich glaube, dass der Zeitpunkt dieses Vorschlages nicht abgestimmt gewesen ist – weder innerhalb der Bundesregierung, noch innerhalb der Union“, sagte er am Montagabend beim „Berliner Salon“, einer Veranstaltung des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. So etwas mache keinen guten Eindruck, weder innerhalb noch außerhalb Deutschlands. „So etwas beschädigt die Außenpolitik insgesamt.“ Maas gibt dem Vorschlag seiner Kabinettskollegin angesichts fehlender internationaler Unterstützung keine Chance auf Realisierung. „Man hat in den vergangenen Wochen gesehen, dass es dem Vorschlag vor allem an einem mangelt: der Chance auf eine Umsetzung“, so der Außenminister. Die zum Teil heftige Kritik an seiner im Rahmen einer Pressekonferenz in der Türkei getätigten Äußerung zu dem Vorstoß wies Maas zurück. „Ich habe die Frage eines Journalisten beantwortet, deshalb war auch nichts dabei“, sagte Maas. Den Namen der Kabinettskollegin habe er noch nicht einmal erwähnt. Einen Fehler könne er in seiner Äußerung nicht erkennen. +++
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1 Kommentar
Will uns wieder mal eine CDU-Vorsitzende in einen Krieg führen?
Oder will AKK einfach ihre schwindenden Chancen auf die Kanzler-Nachfolge aufpolieren? Beides verwerflich!
Und von den bekannten Transatlantikern wie Röttgen, der seit geraumer Zeit als Trump-Versteher auffällt, hat man nichts kreatives erwartet! Verteidigung eines untauglichen, nicht durchdachten AKK-Vorschlags zur Unzeit durch unverschämten Angriff auf den Außenminister Maas.
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Will uns wieder mal eine CDU-Vorsitzende in einen Krieg führen?
Oder will AKK einfach ihre schwindenden Chancen auf die Kanzler-Nachfolge aufpolieren? Beides verwerflich!
Und von den bekannten Transatlantikern wie Röttgen, der seit geraumer Zeit als Trump-Versteher auffällt, hat man nichts kreatives erwartet! Verteidigung eines untauglichen, nicht durchdachten AKK-Vorschlags zur Unzeit durch unverschämten Angriff auf den Außenminister Maas.