Frankfurt/Main. Lufthansa-Chef Carsten Spohr will trotz der wiederholten Streiks der Piloten auf Zugeständnisse des Cockpitpersonals bestehen. "Die Sache ist zu wichtig für falsche Kompromisse", sagte Spohr im Interview mit dem "Manager Magazin". Es wäre "unverantwortlich", so Spohr. "Die Zukunft von mehr als 100.000 Lufthanseaten zu gefährden, nur um die Besitzstände von 5.000 Piloten fortzuschreiben". Deshalb dürfe das Management sich nicht "von Arbeitskämpfen bremsen lassen".
Spohr verteidigte in dem Interview seine Forderung an die Piloten, mindestens bis zum 60. Lebensjahr zu arbeiten und nicht schon mit 55 Jahren in den Vorruhestand zu gehen. Die höhere Pensionsgrenze sei "bei allen europäischen Airlines heute Standard" und gelte schon heute für gut die Hälfte der 10.000 Piloten in der Lufthansa-Gruppe. "Wir sind mit unseren Cockpitkosten nicht mehr wettbewerbsfähig", sagte Spohr mit Blick auf die rund 5.000 Piloten der klassischen Lufthansa. Es gebe "schlicht nicht mehr genug Kunden, die ihre Privilegien bezahlen". +++ fuldainfo
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