Der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt hält einen massiven Stellenabbau bei der Deutschen Lufthansa für unausweichlich. „Der Schritt ist alternativlos, damit Lufthansa überlebt“, sagte Großbongardt am Donnerstag dem Deutschlandfunk. Man werde in der nächsten Zeit, wenn der Flugbetrieb wieder losgehe, einen „heftigen Preiskampf“ sehen in Europa. „Die Billigfluggesellschaften, die anderen Airlines, werden natürlich sich um jeden Passagier reißen, den es da gibt. Das heißt, da lassen sich auch keine höheren Erträge durchsetzen, obwohl natürlich die Kosten steigen“, so der Luftfahrtexperte. Ein radikaler Personalabbau sei „alternativlos“ für das Unternehmen. „Die Lufthansa wird ja 2022, nach dem, was der Konzern im Augenblick schätzt, 200 Flugzeuge weniger betreiben als heute.“ Das sei mehr als ein Viertel. „Das wird Auswirkungen haben, das muss Auswirkungen haben, weil man ansonsten überhaupt nicht wettbewerbsfähig sein kann“, sagte Großbongardt. +++
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