Berlin. FDP-Parteichef Christian Lindner hat die Griechenland-Politik der Bundesregierung scharf kritisiert. Eine FDP-Fraktion im Bundestag hätte gegen Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket gestimmt, da "die Bundesregierung die Strategie in der Euro-Politik grundlegend verändert hat", so Lindner in einem Interview mit der "B.Z. am Sonntag". Der Internationale Währungsfonds habe erstmals erklärt, dass Griechenland seine Schulden nicht mehr tragen könne. "Wenn man jetzt weiter Geld gibt, verschenkt man es. Der Rettungsschirm ESM wird dadurch von einem Instrument der Krisenhilfe zu einer Art Länderfinanzausgleich", sagte Lindner weiter. Er wolle einen Strategiewechsel: "Der richtige Weg für Athen wäre: Umschuldung und raus aus dem Euro!" Danach sollte nach den Worten des FDP-Chefs mit EU-Strukturhilfen eine funktionierende Verwaltung aufgebaut werden, die Wirtschaft gestärkt und eine neue Währung abgewertet werden. "In ein paar Jahren kann man dann sehen, ob Griechenland bereit ist, in den Euro zurückzukehren." +++ fuldainfo
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