Chris Patten, letzter britischer Gouverneur von Hongkong, hat die Zurückhaltung der Bundesregierung im Konflikt mit der chinesischen Führung um Hongkong kritisiert. "Ich glaube nicht, dass chinesische Verbraucher deutsche Autos eher kaufen, weil der Genozid an den Uiguren verschwiegen wird oder der Zugriff auf Hongkong. Es sollte absolut möglich sein, einen erwachsenen Dialog zu führen ohne den Kotau mit der anderen Seite zu machen", sagte Patten der "Welt". Patten unterstützt zwar grundsätzlich den Ansatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Gespräch mit Peking zu suchen. "Ich bin immer für Dialog. Aber der darf nicht nach Chinas Bedingungen ablaufen", so Patten. Schlechtes Benehmen müsse Konsequenzen haben. "Es wäre sehr unfair zu behaupten, dass die deutsche Bundeskanzlerin nicht wisse, was eine freie Gesellschaft bedeutet. Sie wuchs in einer unfreien Gesellschaft auf und arbeitete für deren Freiheit und erreichte diese. Sie kennt den U nterschied zwischen einem Polizeistaat, zwischen einem Staat mit einer Geheimpolizei und einem offenen und freien Staat." +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar