Großeinsatz an der Vogelsbergschule in Lauterbach am Montagabend. Vermutlich bei Bauarbeiten ist das Dach eines Werkstattgebäudes in Brand geraten. Innerhalb kurzer Zeit standen große Teile in Flammen, eine schwarze Rauchsäule stand über der Stadt. Die Feuerwehr ist mit mehreren Einheiten zum Einsatzort gefahren. Ein Bauarbeiter wies die Kräfte ein, die sofort über den Teleskopmast aus der Luft die Brandbekämpfung vornahmen. Im weiteren Einsatzverlauf konnten sie über das aufgebaute Gerüst an den Brandherd gelangen. Laut Feuerwehr brannten Holzfaserplatten und auch Balken. „Das Feuer drohte, durch die Dachhaut zu schlagen. Die Lichtkuppeln waren bereits beschädigt“, berichtet Feuerwehreinsatzleiter Jürgen Eifert. Derzeit wird das Dachgeschoss saniert. Da in den Dachplatten Asbest vermutet wird, konnte die Feuerwehr den gesamten Einsatz nur unter Atemschutz bzw. Filtern agieren. Der Unterricht fand derzeit im Kellergeschoss statt. Sorgen bereiten dem Schulleiter die hochwertigen CNC-Fräs und -Drehmaschinen im Erdgeschoss. „Falls die beschädigt sein sollten, gehen wir von einem Schaden von 1 bis 1,5 Millionen Euro aus“, so Leiter Holger Arnold. Dies lasse sich jedoch erst am Dienstag feststellen. Die derzeit stattfindenden Abschlussprüfungen sollen derweil nicht betroffen sein. Die Schule hofft, die Nachbargebäude, die nur leicht verraucht waren, am Dienstag wieder nutzen zu können. Insgesamt 1.600 Schüler besuchen die voll ausgelastete Vogelsbergschule derzeit. Wie weit die Sanierungsarbeiten durch den Brand im Zeitplan zurückgeworfen wurden, lässt sich derzeit nicht abschätzen. +++





