„Lateinamerika im Leben und in der Literatur Gudrun Pausewangs“

Fulda. Anlässlich des 90. Geburtstages von Gudrun Pausewang (Dr. Gudrun Wilcke) am 3. März, referierte am Dienstagabend im Beisein der Schriftstellerin und ihres Sohnes Martin Wilcke Dr. Uwe Jahnke auf Einladung der „Freunde und Förderer der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda e.V.“ in der Hochschul- und Landesbibliothek über die frühen Südamerika-Romane der Autorin.

Unter dem Titel „Lateinamerika im Leben und in der Literatur Gudrun Pausewangs“ verwies Dr. Uwe Jahnke, der sich im Kontext seines Lehrauftrags an der Universität Bielefeld mit Pausewangs Büchern und dem Leben der Autorin in Südamerika auseinandergesetzt hat, nicht nur auf Pausewangs Aufenthalt in diesem Land, sondern auch auf die, zu dieser Zeit entstandenen Bücher und auf die, in ihnen enthaltenen Botschaften. Als markantes Beispiel diente ihm dabei das Buch „Die Not der Familie Caldera“ (1977).

Als visuelle Unterstützung dienten Jahnke auf eine Leinwand projizierte Bilder, die Aufschluss über das Leben der Autorin in Südamerika, in dem Land, in dem sie an einer deutschen Schule als Lehrerin arbeitete, gaben. Als Moderatorin fungierte die Vorsitzende des Vereins Freunde und Förderer der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda, die Germanistin Dr. Elisabeth Ott, die in ihren einleitenden Worten ihre Freude über die Anwesenheit der Autorin zum Ausdruck brachte.

„Dass ich heute hier bin, habe ich meinem Sohn zu verdanken, denn er hat mich gefahren“, war es Gudrun Pausewang, die nach einem Sturz in die Nähe ihres Sohnes gezogen ist, am Dienstagabend wichtig, zu betonen; ebenso, wie die Tatsache – der Richtigkeit halber, wie sie immer wieder erwähnt, dass sie die ersten Jahre ausschließlich für Erwachsene schrieb. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*