Berlin. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat die CSU davor gewarnt, die Anschläge in Paris mit Forderungen nach einer schärferen Asylpolitik zu verknüpfen. „Die Tat in Paris ausgerechnet mit dem Asylschutz für diese IS-Opfer und der Zuwanderungsdebatte in Verbindung zu bringen, ist unverantwortlich“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Die Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Europa geflohen sind, wollten „gerade diesem Terror des djihadistischen IS entkommen“, sagte Laschet. Nach letzten Angaben kamen bei den Anschlägen in Paris mindestens 129 Menschen ums Leben, 352 weitere wurden verletzt, von denen 99 in Lebensgefahr schweben. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu den Attentaten.
Flüchtlingsunterkünfte sollen besser geschützt werden
Nach den Anschlägen von Paris sollen die Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland besser geschützt werden: Der Bund habe die Länder aufgefordert, Flüchtlingsunterkünfte im Zuge der Anschläge von Paris besser zu schützen, weil er fürchte, dass Rechtsextremisten die Ereignisse als Begründung für Anschläge missbrauchen könnten, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Online-Ausgabe) unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Bereits jetzt gebe es „ein erschreckendes Ausmaß von Anschlägen gegen Asylbewerber“, hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Samstag gesagt. In den Sicherheitskreisen hieß es, de Maizière wolle die 16 Länderinnenminister für die gestiegene Gefahr sensibilisieren. +++ fuldainfo
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