Berlin/Brüssel. Nach Einschätzung des Europa-Parlamentariers Alexander Graf Lambsdorff (FDP) haben die aus dem Bundestag ausgeschiedenen Liberalen wieder gute Chancen auf eine stärkere politische Rolle in Deutschland. „Für die FDP ging es in diesem Jahr aufwärts“, sagte Lambsdorff der „Saarbrücker Zeitung“. Man sei zwar noch nicht über den Berg. „Aber alle Umfragen zeigen, dass es in die richtige Richtung geht“, so der Freidemokrat.
Jede Wahl sei wichtig, sagte Lambsdorff mit Blick auf die drei anstehenden Landtagswahlen im Frühjahr 2016. „Die wirklich entscheidende Wahl für uns bleibt aber die Bundestagswahl 2017. Wir wollen, dass der Liberalismus im Bundestag wieder eine Stimme hat“, betonte der FDP-Politiker. Die AfD stellt aus Lambsdorffs Sicht keine Konkurrenz zur FDP dar. Denn sie sei „das exakte Gegenteil“ von seiner Partei. „Wir sind eine weltoffene, die AfD eine völkische Partei. Wir sind für Freihandel, die AfD für Abschottung“, erläuterte Lambsdorff. Außerdem stehe die FDP für Toleranz, während die AfD für familienpolitische Leitbilder aus den 50er Jahren eintrete. +++ fuldainfo
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1 Kommentar
Ich schließe jede Wette ab, dass die FDP 2017 wieder im Bundestag ist und eine Koalition mit der Merkel-Partei schließt. Deshalb wäre es wichtig, noch im Laufe der Legislaturperiode eine Politik für die Menschen zu machen. Danach wird es nur noch – wie schon mal erlebt – eine Politik für die Wirtschaft geben.
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Ich schließe jede Wette ab, dass die FDP 2017 wieder im Bundestag ist und eine Koalition mit der Merkel-Partei schließt. Deshalb wäre es wichtig, noch im Laufe der Legislaturperiode eine Politik für die Menschen zu machen. Danach wird es nur noch – wie schon mal erlebt – eine Politik für die Wirtschaft geben.