Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban (CDU), hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach dem Eklat um die abgesagte Teilnahme des ukrainischen Botschafters an einem Solidaritätskonzert im Schloss Bellevue mangelndes Fingerspitzengefühl vorgeworfen. "Wer als deutscher Außenminister den NATO-Beitritt der Ukraine mitverhindert hat, sollte sensibler agieren. Das Leid der russischen Bevölkerung ist nicht mit dem Leid der Ukrainer zu vergleichen. Die Russen können gegen Putin aufstehen, die Soldaten desertieren, während die Ukrainer nur noch kämpfen können", sagte Kuban zu "Bild". Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andij Melnyk, hatte zuvor erklärt, er werde an dem Solidaritätskonzert nicht teilnehmen. "Nur russische Solisten, keine Ukrainerinnen", twitterte Melnyk am Sonntag. "Ein Affront. Sorry, ich bleibe fern." Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Berliner Philharmoniker hatten für Sonntag um 11.00 Uhr zu dem Solidaritätskonzert mit der Ukraine eingeladen, bei dem u.a. russische, ukrainische, deutsche und weißrussische Musiker miteinander auftraten. +++
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