Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat in Osthessen weitere riesige Salzvorkommen entdeckt. Durch Bodenuntersuchungen konnte das Kasseler Unternehmen die Rohstoffvorkommen südlich des Eitratals nachweisen. Damit ist die Produktion in der Region für mindestens vier weitere Jahrzehnte gesichert.
„Dies ist eine gute Nachricht für die 4.500 Beschäftigten in der Region“, erklärte ein Sprecher von K+S. Die Rohstoffe im Boden sicherten die Arbeitsplätze über das Jahr 2060 hinaus. Die neuen Vorkommen befinden sich unterhalb der Kommunen Eiterfeld, Haunetal (beide Hersfeld-Rotenburg), Burghaun und Hünfeld (beide Fulda). Das Abbaugebiet rückt somit weiter nach Süden in Richtung Fulda vor.
Für K+S ist das Rohsalz so etwas wie „weißes Gold“. Entsprechend groß ist die Bedeutung der neuen Funde für das Unternehmen. Die Salzvorräte wurden bei sogenannten seismischen Messungen im geplanten Abbaugebiet Südwestfeld Hattorf-Wintershall aufgespürt.
Mit den neuen Vorkommen kann K+S seine Position als einer der führenden Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten weiter ausbauen. Die Produkte des Unternehmens werden in der Landwirtschaft, der Industrie und im Lebensmittelbereich eingesetzt. +++
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