Kretschmer kritisiert bewaffnete Mindestlohn-Kontrollen

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) dazu aufgefordert, die bundesweiten Mindestlohn-Kontrollen des Zolls ab sofort ohne Waffen durchzuführen. “Mindestlohn-Kontrollen des Zolls in Unternehmen müssen ohne Uniform und Waffen ablaufen”, sagte Kretschmer dem “Tagesspiegel” Der Staat könne nicht jedem Unternehmer als potentiellen Betrüger begegnen, sagte der Ministerpräsident. “Wenn hier, das ist passiert, der Zoll auf dem Land in einen Bäckerladen mit allem Drum und Dran einmarschiert – von dem Mann braucht niemand mehr etwas zu erwarten, bestenfalls geht er noch zur Wahl”, sagte der CDU-Politiker. “Der ist Dorfgespräch, egal was gewesen ist. Das ist unanständig.” Die Frage sei, wie der Staat auftrete. Der Eindruck sei oft verheerend. +++

Print Friendly, PDF & Email
Bevorstehende Veranstaltungen!
Whisky Festival Osthessen / Blending Seminar
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Einmal am Tag!
Und wenn es ganz wichtig ist!
Eintritt frei!
hier werden alle
fragen ausführlich
beantwortet
bildungsmesse, fulda
16. + 17. Juni 2019 im Kongresszentrum Fulda
Die eigene Zukunft gestalten - hier fängt es an!
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

1 Kommentar

  1. Herr Ketschmer war wohl noch nicht auf einer Kontrolle in den Ballungsgebieten. Früher trauten sich die Prüfer hier nur mit (bewaffneter) Polizei in manche Betriebe; heute trägt der Zoll halt Waffen. Der berühmte Bäcker als Beispiel ist natürlich sehr populär. Dann sollten für solche Fälle eben Ausnahmeregelungen geschaffen werden. Generell die Entwaffung vorzuschlagen, ist verantwortungslos und überlässt die Vollzugsbeamten ihrem Schicksal.

Demokratie braucht Teilhabe!