KNITTEL-Energie unterstützt Forderungen aus Logistik- und Agrarbereich

Vertreter der Landwirtschaft und des Transportwesens haben zu Beginn dieser Woche im Rahmen einer gemeinsamen Protestaktion eine bundesweite Aktionswoche gestartet. KNITTEL Energie unterstützt Forderungen der Protestinitiatoren etwa nach einer Förderung der Umstellung auf erneuerbare Kraftstoffe sowie gegen eine Erhöhung der Lkw-Maut. Als mittelständischer Energielieferant aus der Region Osthessen stehe man im engen Austausch mit Betrieben der Landwirtschaft und des Transportgewerbes.

Udo Weber von KNITTEL Energie: „Wir erklären uns solidarisch mit den Marktpartnern aus dem Logistikbereich und der Agrarwirtschaft. Die finanziellen Mehrbelastungen, die uns die Bundesregierung auferlegt, sind unangemessen und verfolgen kein ordnungspolitisches Ziel. Auch wir sind als Logistiker von Energie betroffen.“ Das gilt konkret für die Forderungen der Protestinitiatoren nach einer Förderung der Umstellung auf erneuerbare Kraftstoffe und einer Besserstellung unter anderem regenerativer Dieselkraftstoffe wie HVO100 bei der Energiesteuer. Denn bei einer energiesteuerrechtlichen Berücksichtigung würde der derzeitige Preisunterschied zwischen regenerativen und fossilen Kraftstoffen deutlich abschmelzen, was den Markthochlauf der klimaschonenden Kraftstoffe weiter voranbringen würde. Der Klimaschutzbeitrag erneuerbare Kraftstoffe ist vor allem in der Landwirtschaft und im Transportgewerbe unverzichtbar, wo ein rein batterieelektrischer Ansatz, wie er vom europäischen und vom deutschen Gesetzgeber teils massiv erzwungen wird, als technisch und wirtschaftlich ausgeschlossen gilt. „Angesichts dessen ist sehr zu begrüßen, dass auch die Bauern und dass Transportgewerbe die notwendigen Rahmenbedingungen für die Umstellung auf klimafreundliche Kraftstoffe einfordern. Nur so lassen sich CO2-Emissionseinsparungen im landwirtschaftlichen Verkehr und im Transportgewerbe erreichen. Die Anerkennung der Klimaschutzwirkung erneuerbarer Kraftstoffe durch eine Besserstellung bei der Energiebesteuerung ist dafür ein wichtiges Instrument“, so Udo Weber.

Höhere Lkw-Maut hat keine ordnungspolitische Wirkung, sondern sorgt für Mehrbelastung der Verbraucher

„Von Kostensteigerungen infolge der jüngsten Erhöhung der Lkw-Maut durch den Aufschlag auf CO2- Emissionen genutzter Kraftstoffe sind wir als Betrieb mit unserer Fahrzeugflotte ebenfalls direkt betroffen“, sagt Udo Weber. Er teilt daher die entsprechende Kritik daran, die insbesondere seitens des Transportgewerbes im Rahmen der Protestaktion vorgebracht wird. Die Unternehmen können dem CO2-Aufschlag nicht ausweichen, da klimafreundliche Alternativen wie erneuerbare Kraftstoffe weiterhin von Teilen der Bundesregierung stark ausgebremst werden. Udo Weber: „Die CO2- Komponente in der Maut kann somit keine Steuerungswirkung für mehr Klimaschutz entfalten, sondern dient lediglich dazu, Löcher im Bundeshaushalt zu stopfen.“ Die höheren Kosten schaden nicht nur der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, sondern führen auch zu Mehrbelastungen bei den Verbrauchern, was wiederum die Inflation anheizt. Ebenfalls unverständlich ist, dass durch Bemautung des Lkw-Verkehrs generierte Einnahmen künftig zweckgebunden nur zur Hälfte für die Verbesserung der Straßeninfrastruktur verwendet werden sollen: „Die Unternehmen in Deutschland benötigen funktionierende Straßen, Brücken und Parkplätze, daher unterstützen wir Forderungen des Transportgewerbes nach mehr diesbezüglichen Investitionen“, so Udo Weber in einer Pressemitteilung abschließend. +++


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