Die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner hat sich dafür ausgesprochen, ungeachtet der Corona-Pandemie am Wettbewerb um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer an der CDU-Spitze festzuhalten. „Das Coronavirus kann nicht für alles herhalten. Die Demokratie darf nicht Pause machen“, sagte Klöckner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Demokratie heiße auch „Wettbewerb um den Vorsitz einer Partei“. Der neue Parteivorsitzende müsse „selbstverständlich“ ein guter Krisenmanager sein, fügte die Landwirtschaftsministerin hinzu. Auf die Nachfrage, ob der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ein möglicher Kanzlerkandidat sei, entgegnete sie: „Jetzt wählen wir erst einmal den CDU-Vorsitzenden. Dann werden sich CDU und CSU zusammensetzen und einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten benennen.“ +++
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