Klimaschutz fängt im Kleinen an – Licht aus fürs Klima

Straßenlaterne

Wiesbaden. „Die Earth Hour ist ein gutes Beispiel dafür, was kleine Aktionen und das Bewusstsein für das eigene Verhalten für den Schutz des Klimas bewirken können“, sagte Klimaschutzministerin Priska Hinz anlässlich des „Earth Hour“ Tags am 19. März. Das Licht für eine Stunde auszuschalten ist die Idee hinter der Stunde der Erde. Weltweit beteiligen sich zum selben Zeitpunkt mehrere tausend Städte an der Aktion und schalten auch an symbolträchtigen Orten wie der Oper am Hafen von Sydney in Australien oder am Brandenburger Tor in Berlin das Licht aus.

Die Idee für die Stunde der Erde kam 2007 in Australien auf. Die Umweltschutzorganisation WWF wollte mit einer Kampagne auf das Problem der hohen Treibhausgasemissionen in Australien aufmerksam machen und warb dafür, am 31. März 2007 für eine Stunde die Beleuchtung an öffentlichen Gebäuden, aber auch im privaten Bereich auszuschalten, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Der symbolische Akt soll das Umweltbewusstsein erhöhen, aber zugleich auch wirksam durch Energieeinsparungen die Treibhausgasemissionen reduzieren. „Wir wollen den Earth Day nutzen, um auch auf die Anstrengungen Hessens zum Klimaschutz hinzuweisen. Denn wir arbeiten gerade an dem sehr ehrgeizigen Ziel bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Der Weg dahin wird in dem sogenannten Integrierten Klimaschutzplan 2025 beschrieben. Darin werden konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduktion für alle relevanten Sektoren aufgeführt wie unser erreicht werden kann“, versicherte Klimaschutzministerin Priska Hinz.

Die Nutzung von Energie für Wärme und Strom sind die wichtigste Quelle durch Menschen erzeugter Emissionen. Allerdings können Energieeinsparungen und effizientere Nutzung von Energie die Treibhausgasemissionen deutlich senken. Mittlerweile findet die Earth Hour zum zehnten Mal statt. Weltweit wird dieses Jahr am 19. März von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgeschaltet.

„Mit einem einfachen Handgriff zum Lichtschalter kann jede Einzelne und jeder Einzelne ganz bewusst seinen Beitrag für den Schutz des Klimas leisten und ist zugleich Teil einer weltweiten Bewegung. Aber auch an allen anderen Tagen des Jahres ist es eine einfache, aber sehr wirksame Möglichkeit, seine persönlichen Treibhausgasemissionen durch Energieeinsparung zu reduzieren und das Licht auszumachen, wenn man es nicht mehr benötigt.“, so Ministerin Hinz.

Auch in Hessen beteiligen sich dieses Jahr wieder viele Städte und Unternehmen an der Earth Hour und schalten das Licht aus. So werden in Frankfurt der Dom sowie der Römer dunkel bleiben. Aber auch kleinere Städte wie die diesjährige Hessentagstadt Herborn schalten die Beleuchtung an einigen öffentlichen Gebäuden ab. Fulda beteiligt sich laut Pressestelle nicht an der Earth Hour.  +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Ich war wohl der einzigste in Hünfeld der 1 Stunde mit Kerzenlicht beleuchtete. Bei einem Rungang in der Kernstadt war alles hell erleutet und darüber die Kirche St. Jakobus in vollem Licht. Fulda hat ja auch kein Interesse daran. Am 25. März 2017 bin ich wieder dabei und mit mir Millionen in der Welt. Was kümmern mich da 16.000 Hünfelder oder 65.000 Fuldaer aus der Rhön.

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