Klassische Musiker fordern Staatshilfen für Kultur-Freiberufler

International bekannte Künstler aus dem Bereich der klassischen Musik fordern von der Bundesregierung Soforthilfen für die vielen freiberuflichen Künstler aus allen Sparten und Bereichen von Kunst und Kultur, die durch die Corona-Schließungen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. Diesen stehe “vom ersten Tag des ersatzlosen Ausfalls der Veranstaltungen in Deutschland das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Halse”, schreiben sie in einem offenen Brief, über den die “Welt am Sonntag” berichtet. In diesem Brief an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, fordern sie: “Ist es denn unvorstellbar für den deutschen Staat, den freiberuflichen Kulturschaffenden ebenso schnell eine maßgeschneiderte Hilfe zu offerieren wie etwa Adidas, oder den Logo- und Ergotherapeuten, die 40 Prozent aus dem vierten Quartal des Vorjahres als Einmalzuschuss bekommen, oder den Zahnärzten, die vorerst 90 Prozent des Vorjahres  einkommens erhalten?” Der Staat könne den Betroffenen helfen, “die nächsten acht, neun, vielleicht auch zwölf Monate zu überbrücken”. +++

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1 Kommentar

  1. Zu diesem Thema, nämlich der problematischen Situation in der gesamten Musik- und Konzert Branche gab es am 18.04.2020 einen sehr interessanten Beitrag auf dem Videoportal von Bündnis 90 / Die Grünen. Eingeladen waren von der Gastgeberin, Kathrin Göring-Eckardt unter anderem der Sänger der Band AnnenMayKantereit, Henning May sowie Pamela Schobeß, Clubcommission Berlin und Stephan Behrmann, Bundesverband Freie Darstellende Künste.

    Das Video mit dem Titel “Wie übersteht der Kulturbetrieb die Corona-Krise?”
    kann hier angesehen werden:
    https://www.youtube.com/watch?v=kNKno7mq6Y4

    Ich bitte daher die Redaktion um Freigabe dieses Links.

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