Berlin. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zum Beginn der Sommerferien-Saison an alle Eltern appelliert, ihren Kindern in der schulfreien Zeit ausreichend Raum zur Erholung und zum freien Spielen zu lassen. „Chillen und Rumhängen sind bei Erwachsenen häufig mit einem negativen Unterton verbunden. Dabei geht es aber um Entspannungsphasen, die wir Kindern und Jugendlichen genauso wie auch uns selbst zugestehen sollten“, sagte der Präsident der Organisation, Thomas Krüger, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ein allzu durchgeplanter Alltag lasse kaum Zeit für Phasen der Langeweile und Ziellosigkeit. „Diese sind für Kinder und Jugendliche aber wichtig, um herauszufinden, wie sie ihre Zeit selbst gestalten können“, betonte Krüger. Diese Phasen hätten ein großes kreatives Potenzial. Im Spiel mit anderen würden Kinder lernen, sich kompetent zu bewegen, soziale Kontakte zu knüpfen, sich in größeren Gruppen zu verhalten sowie sich durchzusetzen und Regeln einzuhalten. „Das bringt mehr als stupides Büffeln in den Ferien und verbessert letztlich auch den schulischen Erfolg“, betonte Krüger. +++
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