Khakzar: „Unser Profil weiter schärfen und ausbauen!“

Fdi
Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar

Zweifelsohne hat sich die Hochschule (HS) Fulda in den vergangenen Jahren sehr zu ihrem Positiven entwickelt. Inzwischen macht die Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule) weit über die Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen; Überwiegend positive.

Das einstige Institut, das hin und wieder selbst von renommierten Medien an bewegte Zeiten und Begebenheiten erinnern lässt, hat sich gemausert; Vor allem optisch. So weist die heutige Hochschule Fulda beispielsweise einen Campus auf, der sich sehen lassen kann. „Was hier in den letzten Jahren entstanden ist, …“, befand nicht nur die CDU-Bundesvorsitzende, Annegret Kramp-Karrenbauer, die bei ihrem Besuch des hiesigen CDU-Kreisverbandes Fulda vor wenigen Wochen selbstverständlich auch Fuldas Aushängeschild einen Besuch abstattete. Mit uns hat der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, über den momentanen Ist-Zustand der Hochschule gesprochen und dabei auch einen Blick über den Tellerrand gewagt…

„Wir haben uns in der Tat – sowohl inhaltlich, aber auch was die Größe der Hochschule anbetrifft – in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Wir haben inzwischen als Hochschule ein eigenes Profil“, sagt er selbstbewusst. „Dieses Profil wollen wir weiter schärfen und ausbauen.“ Auf die vielen Zuwendungen, die in der Vergangenheit in die Hochschule flossen, angesprochen, antwortete Khakzar: „Richtig ist, dass wir in der Vergangenheit in der Tat von den Sonderprogrammen, die es gab – insbesondere im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 -, außerordentlich profitiert haben.“

Ursprünglich aufgelegt worden war der Hochschulpakt, um zusätzliche Studienplätze an deutschen Hochschulen aufzubauen. „Gerade an unseren Hochschultyp für Angewandte Wissenschaften sind besonders viele, neue Studienplätze errichtet worden“, berichtet Khakzar. Seit 2008 haben sich die Kapazitäten nahezu verdoppelt. So zählt die Hochschule Fulda derzeit neuneinhalbtausend Studierende. Diese werden zu einem guten Teil über die Fördermittel des Bundes und Landes finanziert. „Im Moment gehen wir eigentlich fest davon aus, dass diese auch in Zukunft weiterhin fließen werden“, so der Präsident. Zumindest verspräche dies „ein klares Bekenntnis der Politik“, wonach die Kapazitäten behalten werden sollen, was nach Khakzar bedeute: „Dass wir auch in diesem Bereich in Zukunft Fördermittel für die Lehre erhalten werden.“

Nicht unwichtig sei auch der zweite Bereich der Forschung an der Hochschule Fulda nicht. Prof. Dr. Khakzar weiß warum: „Auch in diesem Bereich werden wir durch ‚Sonderprogramme‘ gefördert. Wir beteiligen uns immer wieder an Ausschreibungen und Wettbewerben. In der Vergangenheit waren wir hier sehr erfolgreich. Auch hier kämpfen wir als ‚Gruppe der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen‘ bundesweit – aber auch hier in Hessen für bessere Rahmenbedingungen und zusätzliche Forschungsfördergelder, und auch hier gibt es sehr positive Signale aus der Politik, dass unser Hochschultyp in Zukunft noch stärker gefördert werden soll, weil es eben ein großes Potenzial an unseren Hochschulen gibt und dieses Potenzial auch erkannt wurde, und auch, weil man glaubt, dass wir noch deutlich mehr beitragen können zu Innovationen, neuen Entwicklungen, zum Transfer, zur Angewandten Forschung. Deshalb bin ich auch hier zuversichtlich, dass wir von diesen Entwicklungen auch weiter profitieren werden.“ Weitere Themen, zu denen wir den Präsidenten der Hochschule Fulda befragten, im kompletten Video. +++ ja


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*