Wiesbaden muss keine Dieselfahrverbote einführen. Das Land Hessen und die Stadt erzielten am Mittwoch vor dem Wiesbadener Verwaltungsgericht eine Einigung mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Mitte Dezember war die Verhandlung noch vertagt worden, weil sich das Gericht weitere Informationen über bereits eingeleitete Maßnahmen der Stadt einholen wollte. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem VCD die Verkehrswende in Wiesbaden mit unserer Klage auf den Weg bringen konnten“, teilte die DUH, welche die Klage eingereicht hatte, über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der von Wiesbaden vorgelegte Luftreinhalteplan sei „der beste in ganz Deutschland“, deshalb könne auf Fahrverbote verzichtet werden. An zahlreichen Straßen in Wiesbaden waren die Grenzwerte für Schadstoffe in der Vergangenheit regelmäßig überschritten worden. In der hessischen Landeshauptstadt wurden 2017 Stickstoffdioxidwerte von bis zu 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Erlaubt ist im Jahresschnitt eine Belastung von höchstens 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wiesbaden hatte zuletzt umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Luft in der Stadt zu verbessern. +++
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