Katastrophenschutz: Städte fordern einheitliche Stabssoftware

Katastrophenschutz wetterfest machen

“Die Städte fordern die Einführung einer hessenweit einheitlichen und modernen Stabssoftware zur Führungsunterstützung für den Katastrophenschutz“, sagt der Präsident des Hessischen Städtetages, der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, nach der Sitzung der Spitzengremien des Verbandes. “Wir müssen das Hessische Katastrophenschutzgesetz jetzt wetterfest machen.“

Fotos: Stadt Fulda

Im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Heck vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport stand insbesondere die Organisation des Katastrophenschutzes auf der Tagesordnung. Dr. Wingenfeld: “Wir sehen hierbei das Land gefordert, die anstehende Evaluation des hessischen Katastrophenschutzkonzepts für eine Aufarbeitung der Pandemie-Lage sowie eine Gefährdungsanalyse in Bezug auf Extremwetterereignisse in Hessen zu nutzen. Gleichzeitig sollte die Nachbereitung genutzt werden, um im Rahmen einer Gefährdungsanalyse die Hochwasserereignisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aufzuarbeiten.“ Wichtig sind den Städten auch der Ausbau und Weiterentwicklung der bestehenden Warnsysteme, insbesondere durch die Umsetzung des Sirenenwarnprogramms des BBK in Hessen sowie von Cell Broadcast als weiterer Baustein des Warnmittelmixes.

“Die im Hessischen Städtetag versammelten Kommunen haben zudem erneut das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gewürdigt. Dr. Wingenfeld: “Land und Kommunen müssen gleichermaßen alles dafür tun, ehrenamtliches Engagement zu stabilisieren und für die Zukunft zu sichern.“ +++

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